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Ehemaligen-Treff in Wittenberge : Vor 49 Jahren gemeinsam gelernt

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

Ehemalige Säuglings- und Kinderkrankenschwestern genießen Wiedersehen in Wittenberge

Für einige der Damen, die sich im Wintergarten des Hotels Germania verabredet haben, ist es wirklich das erste Wiedersehen nach 49 Jahren. „Wir hatten im Vorfeld schon Befürchtungen, dass man die eine oder andere nicht wiedererkennt“, erzählen Renate Kaphingst, sie wohnt heute bei Schwerin, und Erika Steinkopf, deren Anreiseweg kürzer war, ist sie doch aus Perleberg. Und sie sagen, „dass es nämlich unser erstes Klassentreffen seit dem Ende unserer Lehrzeit vor fast 50 Jahren ist“.

Gelernt haben die Frauen in der Runde von 1964 bis 1967 den Beruf als Säuglings- und Kinderkrankenschwester. Die theoretische Ausbildung fand in der Kaufmännischen Berufsschule in der Bahnstraße/Ecke Rathausstraße statt. Die praktische Ausbildung erhielten die angehenden Schwestern in den Krankenanstalten Wittenberge bzw. Perleberg.

Es sei eine sehr solide Ausbildung gewesen, „die uns umfangreiche Kenntnisse auf vielen Gebieten vermittelte“, erinnert sich Erika Steinkopf. Und es sei eine gute Grundlage gewesen, wenn man sich beruflich weiter entwickeln wollte. Erika Steinkopf hatte später als Medizinpädagogin übrigens die stellvertretende Leitung der Schule für Gesundheitsberufe in Perleberg inne.

23 Schülerinnen waren in der Klasse. Sie kamen aus dem gesamten Bezirk Schwerin, um hier in Wittenberge und in Perleberg ihre Ausbildung zu absolvieren.

Dass von den Ehemaligen 16 Damen den Weg zum Wiedersehen in die Elbestadt gefunden haben, freut die Organisatorinnen sehr, ist es doch ein Zeichen dafür, dass man sich noch gern an die Zeit erinnert.

Noch gut im Gedächtnis hat Waltraud Topp die muntere Truppe. Sie ist als damalige Lehrerin im Bereich Gesundheit von ihren ehemaligen Schülerinnen zum Treffen eingeladen worden und fühlt sich sichtbar wohl in der Runde. „Es war eine nette Klasse, sonst wäre ich ja auch gar nicht gekommen“, fügt sie schmunzelnd an.

Renate Kaphingst und Erika Steinkopf haben intensiv recherchiert, bis sie die zahlreichen Adressen zusammen hatten. Die ehemaligen Schülerinnen leben heute beispielsweise in Rostock, Schwerin, Hannover, Dresden, Berlin. Andere, und das ist der überwiegende Teil, sind aber hier in der Nähe geblieben.

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erstellt am 03.Mai.2016 | 10:00 Uhr

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