Willi-Kupas-Haus Wittenberge : Vor 25 Jahren zogen Senioren ein

Seit 25 Jahren  in der Pflegeeinrichtung tätig: Marina Sasse, Cornelia Torney, Jörg Kühlmann, Renate Löther, Heidemarie Wassner, Evelyne Riedel (alle mit Blumenstrauß), mit ihnen auf dem Bild Einrichungsleiterin Anke Brauer, LAFIM-Regionalleiter Martin Dubberke, LAFIM-Regionalleiter Sebastian Buchholz, Landrat Torsten Uhe und Wittenberges Bürgermeister Oliver Hermann.
Seit 25 Jahren in der Pflegeeinrichtung tätig: Marina Sasse, Cornelia Torney, Jörg Kühlmann, Renate Löther, Heidemarie Wassner, Evelyne Riedel (alle mit Blumenstrauß), mit ihnen auf dem Bild Einrichungsleiterin Anke Brauer, LAFIM-Regionalleiter Martin Dubberke, LAFIM-Regionalleiter Sebastian Buchholz, Landrat Torsten Uhe und Wittenberges Bürgermeister Oliver Hermann.

Willi-Kupas-Haus feiert Jubiläum: 112 Pflegeplätze und behindertengerechte Wohnungen in Wittenberge-Nord

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17. Januar 2018, 12:00 Uhr

„Besser kann es kaum sein“, sagt Helmut Vogel. Regina Ramm stimmt ihm zu. Ja, sie fühle sich auch wohl hier im Haus. Die beiden betagten Herrschaften gehören zum Bewohnerbeirat im evangelischen Seniorenzentrum „Willi Kupas“.

25 Jahre liegt in diesen Januartagen der Einzug der ersten Bewohner in die Einrichtung in Nord zurück. Der Landesausschuss für Innere Mission (LAFIM) feierte das Jubiläum am Dienstag mit Gottesdienst und offiziellem Jahresempfang.

Für Marina Sasse und sechs weitere Mitarbeiter sind diese zweieinhalb Jahrzehnte mit einem persönlichen Jubiläum verknüpft. Sie sind, wie Hausleiterin Anke Brauer würdigt, seit 25 Jahren mit großem Einsatz in der Einrichtung für das Wohl von Pflegebedürftigen tätig: Marina Sasse in der Verwaltung, Jörg Kühlmann, Renate Löther, Dagmar Rohde-Ladewig und Cornelia Torney im Bereich der Pflege sowie Heidemarie Wassner und Evelyne Riedel in der Küche bzw. im Bereich Hauswirtschaft. Warme Worte für ihren wie auch für den täglichen Einsatz der anderen fast 100 Mitarbeiter in der Einrichtung finden auch Pfarrer Martin Dubberke vom LAFIM und LAFIM-Regionalleiter Sebastian Buchholz.

25 Jahre Seniorenbegleitung und -pflege: Pfarrer Dubberke, aber vor allem auch Anke Brauer unternehmen mit den Gästen des Jahresempfangs, darunter Landrat Torsten Uhe und Wittenberges Bürgermeister Oliver Hermann, eine Zeitreise zurück. Das heutige Pflegezentrum sei die erste neu gebaute Pflegeeinrichtung des Landesausschusses für Innere Mission im Land Brandenburg nach der Wiedervereinigung gewesen, so Dubberke. Die Anfänge des Bauens reichen allerdings noch weiter zurück. Die Planungen und der Rohbau, dem später ein Anbau folgte, entstanden bereits zu DDR-Zeiten.

Am 11., 13. und 15. Januar 1993 zogen die Pflegebedürftigen aus den städtischen bzw. kommunalen Einrichtungen in der Wahrenberger Straße und der Ernst-Thälmann-Straße/Heinrich-Heine-Platz nach Wittenberge Nord um. „Das waren turbulente Zeiten“, erinnert sich Marina Sasse. Anke Brauer ist seit gut 20 Jahren im Kupas-Haus tätig, seit 14 Jahren als Leiterin. Die 112 Plätze in der Einrichtung gehören zu den insgesamt 1060 Betten in den zwölf stationären Pflegeeinrichtungen im Kreis. Hinzu kommen 16 Tagespflegen mit 270 Plätzen, führt der Landrat an und verweist „auf die gut funktionierende Pflegeinfrastruktur“, über die der Kreis verfügt.

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