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Goa-Festival bei Putlitz : VooV: Hier wird die Prignitz bunt

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Aus der Redaktion des Prignitzers

Veranstalter, Amt Putlitz-Berge und weitere Institutionen sorgen mit viel Aufwand für störungsfreien Verlauf – Putlitz hofft auf Besucher

svz.de von
erstellt am 20.Jul.2017 | 21:00 Uhr

Die Goa-Welt trifft sich ab Freitag wieder in Putlitz. Am Abend startet die 25. VooV Experience. Dabei wird es erneut eine gestiegene Zahl von Gästen aus Australien geben. „Wir verkaufen dort Jahr für Jahr trotz der teuren Anreise mehr Tickets“, erzählt Veranstalter Yediyar Isilk. Auch aus Skandinavien und den Nachbarländern kommen viele Besucher. Die Masse der Gäste wird aus Berlin, Hamburg und Rostock anreisen.

Damit diese sicher und ohne das Umfeld übermäßig zu stören feiern können, sind lange Forderungskataloge abzuarbeiten. Daher traf sich am Mittwoch der Veranstalter mit Vertretern des Amtes Putlitz-Berge, von Polizei, Rettungsdienst, Feuerwehr und Sicherheitsfirma, um letzte Details zu besprechen. „Viel wurde im Vorfeld geklärt, die Zusammenarbeit mit dem Veranstalter war sehr gut“, sagte Peter Jonel, Leiter des Ordnungsamtes Putlitz-Berge. Das Amt setzte die Rettungswege instand, um Einsätze zu erleichtern.

Auf spezielle Notausgänge und einige andere Sicherheitsvorkehrungen kann verzichtet werden, da laut Polizei im Katastrophenfall die Bauzäune leicht geöffnet werden können und viele Freiflächen angrenzen.

„Besucher müssen 18 Jahre alt sein, zu ihrer und unserer Sicherheit setzen wir das konsequent um, auch wenn es mir bei jungen Leuten, die von weither kommen und denen nur wenige Monate am 18. Geburtstag fehlen, sehr leid tut“, erläutert Yediyar Isilk.

Ein großes Thema bei Festivals ist die Geräuschkulisse. Um die Vorgaben einzuhalten, setzte der Veranstalter einen Lärmschutzbeauftragten ein. Der Geräuschpegel wird ständig gemessen, die Werte erhält das Amt Putlitz-Berge. Amtsdirektor Hergen Reker und Ordnungsamtsleiter Peter Jonel stehen abwechseln bereit, bei Problemen einzugreifen. Jeder Gast erhalte am Einlass erstmals einen Taschenaschenbecher, um Brandgefahr und Verschmutzung zu reduzieren, erzählte Yediyar Isilk. Und die großen Strohschober seien nicht nur Ruhezonen. In den Vorjahren habe es dort mehrfach Heiratsanträge gegeben. Erste Paare hätten geheiratet, kämen aber weiter zur VooV.

Der Putlitzer Bürgermeister Bernd Dannemann erhofft von der VooV eine Belebung der Stadt. „Den Besuchern steht das Freibad offen, das wurde in den Vorjahren gut angenommen. Hinzu kommen Einkaufsmöglichkeiten. Dannemann hofft, dass sich wieder Kremserfahrer am Festivalgelände einfinden, um den Transport zu übernehmen.

 

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