Groß Warnow : Von Stockbrot bis Wilhelm Tell

In der Frühstückspause stärkten sich Groß Warnower Grundschüler mit Stockbrot.  Fotos: Kasprzak
In der Frühstückspause stärkten sich Groß Warnower Grundschüler mit Stockbrot. Fotos: Kasprzak

Schüler der Grundschule „Anne Frank“ Groß Warnow feierten ihr Sommerfest

svz.de von
08. Juli 2014, 14:00 Uhr

„Wir haben uns das extra so eingerichtet, damit wir uns das ansehen können“, sagt Familie Krüger aus Dargardt. Sohn Emil geht in die 3. Klasse der Anne Frank Grundschule in Groß Warnow. Und die 42 Steppkes sowie die kommenden zehn Einschüler feierten gestern Vormittag auf dem Schulhof ihr Sommerfest.

Mit einem Laufzettel in der Hand schauten sich die Mädchen und Jungen die Stationen der Arbeitsgemeinschaften an. Und da bietet die Grundschule einige, wie zum Beispiel: Theater, Line Dance, Artistik, Singen, Computer, Handarbeit oder Feuerwehr. „Ich finde das toll, die AG wurden wieder vorgestellt. Da konnten wir uns alles ansehen, was wir nächstes Jahr machen möchten. Ich habe mir Computer und Line Dance angeguckt“, erzählt die achtjährige Tabea Stibbe aus der 2. Klasse während der Frühstückspause, in der sie sich mit ihren Mitschülern Stockbrot überm Holzkohlegrill machte.

„Die Arbeitsgemeinschaften, die etwas vorführen können – Computer eignet sich dazu nicht – zeigen den Einschülern sowie den anwesenden Eltern und Großeltern das, was sie gelernt haben“, sagt Silvia Schmidtke, Abwesenheitsvertretung für Schulleiterin Ute Wonneberger, die bekanntlich auch die Grundschule Karstädt leitet. Ob nun die Line Dancer mit ihren Darbietungen, die Singegruppe, die Theater-AG, die „Wilhelm Tell“ ganz prima aufführte, oder die Artistik-AG mit ihren Kunststücken – jeder bekam Applaus. Den Kindern sah man an, wie viel Freude sie dabei haben – und auch den Groß Warnower Lehrkräften Silvia Lewald und Gabi Maertens. Zusätzlich leiten die verschiedenen AGs noch Lehrerin Maria Preisler und die Kita-Erzieherinnen Gabi Remus und Michaela Maroschek.

Familie Krüger sagte stellvertretend für die Eltern: „Wir sind sehr zufrieden. Seit die Schule eine Verlässliche Halbtagsgrundschule ist, hat sich für die berufstätigen Eltern einiges vereinfacht. Die Kinder werden nach der Schule betreut, wenn sie nach Hause kommen, sind die Hausaufgaben gemacht.“ Und Emil, der gestern den Widersacher von Wilhelm Tell spielte, machen die verschiedenen AG sehr viel Freude.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen