Brandenburg Tag 2018 : Von Festzug bis Amphibienschau

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Über die Vorbereitungen auf den Brandenburg-Tag gibt Uwe Neumann als Chef des Kultur- und Tourismusbetriebes Auskunft

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10. Januar 2018, 12:00 Uhr

Am 25. und 26. August ist Wittenberge Gastgeber für das größte Landesfest. Für den „Prignitzer“ fragte Redakteur Barbara Haak den Leiter des Kultur-, Sport und Tourismusbetriebes, Uwe Neumann, wie weit die Vorbereitungen gediehen sind.

Derzeit deutet in der Stadt und im kommunalen Leben noch recht wenig auf den Brandenburg-Tag und die Gastgeberrolle von Wittenberge hin. Wie weit sind wir Wittenberger wirklich mit den Vorbereitungen?

Uwe Neumann: Wir, und da meine ich unser Team hier im KSTW, und die zahlreichen Akteure hier vor Ort haben viele Dinge angeschoben, treffen Vorbereitungen zu einzelnen Programmpunkten, die in unserer Verantwortung liegen, sind im ständigen Austausch mit den beiden Agenturen, die das Fest ganz wesentlich mit vorbereiten. Man muss ja immer vor Augen haben, der Brandenburg-Tag ist die Leistungsschau des Landes. Es tut sich viel, auch wenn es in der Öffentlichkeit noch nicht so zu spüren ist.

Aber wie sieht es nun konkret aus?

Ein wichtiger offizieller Termin ist der 17. Januar. Auf dem Neujahrsempfang des Regionalen Wachstumskerns erwarten wir den Bürgermeister von Hoppegarten, wo 2016 der Brandenburg-Tag stattfand. Er reicht den Stab weiter an unseren Bürgermeister. Johanna Wolf und Niklas Bahr aus Eddie’s Rock’n’Roll-Klub im Tanzzentrum werden als unsere Wittenberger Botschafter zum Landesfest dort auftreten.

Glücklich sind wir, dass der Schauspieler Udo Schenk – auch er ist unser Botschafter zum Brandenburg-Tag – auf der Grünen Woche für das Landesfest in seiner Heimatstadt werben wird.

Überhaupt nutzen wir in den kommenden Monaten die verschiedensten Reise- und Tourismusmessen, um zum Brandenburg-Tag einzuladen. Zusätzlich sind wir als KSTW beispielsweise in diesem Jahr auf der Reisemesse in Potsdam vertreten. Ein Infoflyer zum Brandenburg-Tag erscheint in Kürze.

Und was tut sich in Wittenberge selbst?

Das kann ich nicht alles aufzählen. Das Spektrum ist zu breit. Deshalb will ich als ein Beispiel den Bildungsmarkt herausgreifen. Unsere Idee ist es, allen Schulformen die Möglichkeit zu geben, sich vorzustellen. Einbezogen werden Aus- und Weiterbildung sowie Berufsorientierung. Wir rufen die hiesigen Einrichtungen zum Mitmachen auf und strahlen damit in die Region und das Land aus. Das ist überhaupt das Prinzip, nachdem wir als Wittenberger mit den beiden überregional verpflichteten Agenturen arbeiten.

Auf der ersten großen Informationsveranstaltung für die hiesigen Akteure im Kulturhaus war auch die Rede von einem Festumzug...

Der Festumzug ist gebongt. Der Anfang ist gemacht. Jürgen Schmidt, der ja Erfahrungen beim Organisieren hat, ist mit im Boot. Der Zug soll die Vielfalt unseres Lebens in Wittenberge, in der Prignitz und des Landes widerspiegeln. Da kann die Landwirtschaft – vielleicht mit einem Erntewagen– vertreten sein wie Firmen und Vereine. Mir fallen da spontan Cheerleader oder auch Schützengilden und Karnevalisten ein. Kurz gesagt, wer mitmachen möchte, melde sich bitte umgehend bei uns im KSTW bei unserer Projektmanagerin Franziska Lenz, um alles genau zu besprechen.

Das Landesfest findet erstmals an der Elbe statt. Wie findet sich das wieder?

Schon im Motto. Denn wir laden ein mit „Leinen los zum Landesfest in Wittenberge“. Wasser und Elbe ziehen sich durch die gesamten Vorbereitungen. Die meisten Veranstaltungen und Angebote einschließlich der abendlichen Gala finden am Wasser stand. Wir sind sehr glücklich, dass das 5. Landestreffen der Shantychöre auf dem Brandenburg-Tag stattfindet. In Vorbereitung ist eine Schau von Amphibienfahrzeugen. Wir sind aber nicht nur am, sondern auch auf dem Wasser. Dass der historische Radkastendampfer „Kaiser Wilhelm“ kommt, ist in Sack und Tüten. Es sei denn, der Wasserstand macht Probleme. Reeder aus Dömitz und Tangermünde sind angefragt, ob sie mit Schiffen Touren anbieten. Wir denken über eine Fähre zwischen Elbstraße und Königsdeich nach.

Wir danken.

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