Quitzow : Vom Mais direkt in die Kartoffeln

Der Roder zieht seine Bahnen auf den Schlägen. Hier werden Speisekartoffeln geerntet.
Der Roder zieht seine Bahnen auf den Schlägen. Hier werden Speisekartoffeln geerntet.

Auf 350 Hektar hat die Agrargenossenschaft Quitzow Kartoffeln zu stehen, doch in diesem Jahr fällt auch hier die Ernte schlecht aus

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24. September 2018, 18:08 Uhr

Die Körnermaisernte ist in der Agrargenossenschaft Quitzow gelaufen. „Jetzt geht es voll in die Kartoffelernte“, ergänzt Helge Milatz, zuständig für den Feldbau im Unternehmen. Doch auch schon in der vergangenen Woche zog der Roder seine Bahnen auf den Schlägen. Auf rund 15 Hektar steht die Karlena, die anschließend ihren Weg nach Hagenow in die Veredlung nimmt.

Auf 350 Hektar hat die Agrargenossenschaft wieder Kartoffeln angebaut, 170 Hektar davon unter Beregnung. „Von diesen Schlägen holen wir noch etwas an Ertrag.“ Allerdings von den durchschnittlich 350 Doppelzentnern pro Hektar sei man meilenweit entfernt. Der junge Agraringenieur rechnet mit 180 dt/pro Hektar und selbst diese Prognose sei optimistisch gesehen. Fest steht: Nach dem guten Kartoffeljahr 2017 sind die Erdäpfel in diesem Jahr die Verlierer. „Die Kartoffel braucht Wasser, sie ist eine beregnungsintensive Frucht“, so Helge Milatz.

Dass man in der Agrargenossenschaft auf Beregnung gesetzt, in diese investiert habe, sei goldrichtig gewesen. Doch bei den Vorhersagen hinsichtlich künftiger Sommer reiche das Vorhandene nicht mehr. „Wir müssen uns Gedanken über neue, effektivere Systeme der Beregnung machen.“ In erster Linie sei das natürlich eine Frage des Preises. Aber auch entsprechende örtliche Voraussetzungen müssen dafür gegeben sein, sprich zusammenhängende Flächen ohne Überlandleitungen.

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