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Hochzeitsmesse Wittenberge : Vokuhila für die Braut

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Aus der Redaktion des Prignitzers

Vom Ring bis zum Kleid: Auf der dritten Hochzeitsmesse in Wittenberge konnten sich heiratswillige Paare am Sonntag über die neusten Trends für den schönsten Tag in ihrem Leben informieren.

svz.de von
erstellt am 19.Jan.2014 | 22:00 Uhr

Die Braut darf alles, wenn sie sich denn traut. So in etwa könnte man die allgemeine Meinung auf der dritten Hochzeitsmesse auf der Ölmühle in Wittenberge am Sonntag zusammen fassen. Modeboutiquen, Schmuckgeschäfte, Konditoreien und Fotografen stellten die neusten Trends für den schönsten Tag im Leben vor.

„In der Brautmode geht dieses Jahr eigentlich alles, Tabus gibt es keine“, meinen auch Florian Piehl und seine Co-Moderatorin, die durch die Festmoden-Schau führen. Da ist es kein Wunder, dass in diesem Sommer die Braut wieder Vokuhila trägt. Vorne kurz und hinten lang. Wer nun jedoch an die ulkige Frisur aus den 1980er Jahren denkt, liegt falsch. Mit Vokuhila ist ein elegantes Brautkleid gemeint, bei dem der Stoff hinten fast bis zum Boden reicht und nach vorne hin kürzer wird.


Wichtigste Regel: Die Farben müssen passen


Doch auch traditionelle Schnitte sind angesagt. Ob eng-anliegend, kurz und frech oder lang und pompös, wie bei einer Prinzessin. „Tüll ist wieder groß im Kommen“, so Piehl. Generell wäre die Mode in diesem Jahr vielfältig. Für jeden Geschmack wäre etwas geboten. Auch bei den Männern. „Das wäre in manchen Jahren schon anders gewesen, da musste man sich oft wundern“, meint auch die Moderatorin.

Nur eine Regel gibt es dann doch: Die Assessoires müssen passen. Von den Stickereien des Kleides, über die Frisur der Braut bis hin zu dem Hemd des Bräutigams: Die Akzente sollten gut aufeinander abgestimmt sein. Somit sei es selbstverständlich, dass der Mann erst auf die Suche nach einem Anzug geht, wenn seine bessere Hälfte bereits ein Kleid ausgewählt hat.

Corina Weide und Robert Plagens aus Bad Wilsnack gehen sogar noch weiter, verraten sie auf der Messe: „Wir wollen spätestens nächstes Jahr heiraten. Trotzdem gucken wir schon jetzt nach Kleinigkeiten. Es muss ja alles abgestimmt sein“, meint Weide und ihr Verlobter nickt zustimmend. Schlicht soll es sein, da sind die beiden sich einig. Und „das Muster des Hochzeitskleides soll sich auch in den Einladungskarten widerspiegeln.“ Da läge noch viel Arbeit vor ihnen.

Optikerin Annett Schulz hat für so viel Planerei vollstes Verständnis. Für das perfekte Outfit bietet sie die passenden Brillen an. Auch hier gilt: Ob groß und auffällig oder schlicht und rahmenlos: Brautpaar kann tragen, was es will. Doch die Fachfrau rät: „Wer immer auffällige Gestellte trägt, sollte das auch bei der Hochzeit machen. Sonst wirkt man schnell unnatürlich.“ Wer sich nicht entscheiden kann, dem bietet Schulz auch so genannte Kombie-Brillen an. „Da kann man ganz einfach die Bügel wechseln und so die Brille dem jeweiligen Outfit anpassen“, erklärt Schulz.


Kandierte Rosen auf der Hochzeitstorte


Doch mit der Wahl der Kleidung sind die Hochzeitsvorbereitungen längst nicht beendet. Soll es eine flache oder lieber eine Etagentorte geben? Hier konnten sich die Besucher am Stand von Olaf Buchholz inspirieren lassen. „Wir erfüllen fast alle Kundenwünsche“ meint der Konditormeister. So hätte er auch schon eine Torte mit einem Zuckerguss-Motorrad für einen echten Biker-Fan angefertigt. Selbst Torten für Scheidungen gäbe es bei ihm. „Doch das wird hoffentlich kein Trend“, scherzt er.


Hochzeitsfotos aus der Luft


Zum Scherzen aufgelegt ist auch die Unterhaltungskünstlerin „Wilde Hilde“. Zu jeder Hochzeit bietet sie die passende Show: „Das alles natürlich in einem festlichen Rahmen. Es ist ja alles sehr feierlich und die Braut ist schön – nur ich bin schöner“, gibt sie zum Besten.

Die wohl ungewöhnlichste Hochzeits-Attraktion bietet der Wittenberger Detlef Benecke auf der Messe an. Neben Feuerwerk, Lasershow und Live-Musik kann man bei ihm nämlich auch Hochzeitsfotos der besonderen Art buchen: Nämlich aus der Luft.

Sein Quadrokopter macht es möglich. Das ist ein kleines Flugobjekt, an dem eine Kamera befestigt ist. Bis zu 200 Meter kann das Gerät in die Lüfte steigen und von da aus Aufnahmen machen. „Wenn man drei bis fünf Meter über den Hochzeitsgästen steht und die alle winken. Das wird doch ein geiles Foto“, ist Benecke überzeugt. Wer es noch extravaganter will, könne zusätzlich sein Boot buchen und sich darauf ablichten lassen. Für den schönsten Tag sei nichts zu viel.


 

 

 

 

 

 

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