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Reisedienst Westprignitz in Weisen : Vier Stunden Zollkontrolle

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

Chef des Reisedienstes Westprignitz gibt zum Firmenjubiläum launigen Einblick in den Arbeitsalltag

von
erstellt am 21.Jul.2017 | 05:00 Uhr

In seinem Beruf erlebt Frank Rüdiger-Gottschalk immer wieder Dinge, bei denen er nur den Kopf schütteln kann. So auch kürzlich, als der Chef des Reisedienstes Westprignitz einen Bus mit Nachwuchssportlern nach Brest in Weißrussland fuhr. „Auf der Rücktour trafen wir an der Grenzkontrolle von Weißrussland nach Polen auf eine cholerische Zollbeamtin, die uns ständig anschrie. Ich habe zu den jungen Leuten gesagt, dass sie nicht so viel lachen und sich ruhig verhalten sollen“, erzählt Rüdiger-Gottschalk am Donnerstag launig all denen, die ihm zum 25-jährigen Firmenjubiläum gratulierten. Darunter Vertreter des Amtes Bad Wilsnack/Weisen, der Wirtschaftsinitiative Westprignitz, des Regionalen Wachstumskerns und der IHK. Letztlich war die Grenzkontrolle nach vier Stunden, mehreren Gepäckkontrollen und einigen kleinen Schikanen, über die Rüdiger-Gottschalk nun lachen kann, überstanden.

Solche Anekdoten gehören ebenso zu seinem Erfahrungsschatz wie der Verlust des Auftrags für den Öffentlichen Personennahverkehr, den die Arbeitsgemeinschaft Prignitzbus übernahm. Das trieb dem aufgeschlossenen Geschäftsführer so manche Sorgenfalte auf die Stirn. Waren damit doch Entlassungen verbunden. Von einst 54 sind heute noch 18 Mitarbeiter übrig. „Aber seit zwei Monaten habe ich meine Lebensfreude zurück. Es läuft gut“, so Rüdiger-Gottschalk. Das europaweite Reisebusgeschäft ist nun Hauptstandbein des Weisener Betriebs. Außerdem bietet der Reisedienst Westprignitz auch Schüler- und Krankenfahrten an und repariert in der eigenen Werkstatt auch Fremdfahrzeuge. „Alles in allem können wir zufrieden sein und ohne die tolle Truppe der Fahrerkollegen wäre das alles nicht möglich“, bedankt sich der Chef bei seinen „echten Persönlichkeiten“, wie er sie nennt. Diese können sich auf eine Jubiläumsfeier im November freuen. „Jetzt ist wegen der Reisesaison viel los. Ende des Jahres haben wir etwas Luft und dann feiern wir auch ein bisschen.“ 

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