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Bad Wilsnack : Vier Sterne und ein bisschen mehr

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Aus der Redaktion des Prignitzers

Hotel „ambiente“ in Bad Wilsnack erneut vom Dehoga zertifiziert. Kontinuität im Personalstamm und gute Ausbildung als Erfolgsrezept.

svz.de von
erstellt am 15.Dez.2014 | 22:00 Uhr

„Hochqualifiziertes und motiviertes Personal ist das A und O.“ Marlen Lemke, seit zwei Jahren Chefin des Hotel „ambiente“ in Bad Wilsnack, weiß ganz genau, wem das Haus seine erneute Zertifizierung in der Klasse Vier-Sterne Superior zu verdanken hat. „Wir haben eine sehr geringe Fluktuation im Personalstamm. Von unseren 25 Beschäftigten sind viele schon seit den ersten Jahren dabei. Das sorgt für die Kontinuität, die notwendig ist, um den Standard zu halten.“


Zufriedene Gäste so wichtig wie Sterne


1996 wurde das Haus in der Dr.-Wilhelm-Külz-Straße eröffnet und hat seitdem alle drei Jahre die Bedingungen für die Zertifizierung erfüllt. „Wenn die Tester im Haus sind, muss wirklich alles stimmen“ sagt Lemke, verweist aber darauf, dass es vielmehr darum gehe, den hohen Standard in der täglichen Arbeit zu halten. Beste Werbung für ein Hotel seien nicht Urkunden und Sterne, sondern zufriedene Gäste. Überdies genüge es auch nicht, den Standard einfach nur zu halten. „Man muss immer ein bisschen besser werden, sich weiterentwickeln, denn auch die Ansprüche der Gäste steigen.“ Im „ambiente“ in Bad Wilsnack habe man beispielsweise 2013 einen neuen Medical-Wellness-Bereich eröffnet und jüngst die Betten mit neuen, komfortableren Matratzen ausgestattet. Weiterhin spielten auch Faktoren wie Nachhaltigkeit bei Zertifizierungen eine Rolle.
„Wir beziehen viele Produkte aus der Region, zum Beispiel Wildspezialitäten für unsere Gastronomie“, sagt Lemke.

Dennoch: Bei allem Anspruchsdenken müsse man auch als Vier-Sterne-Haus bodenständig bleiben. „Die Preise müssen sich schon an der Wirtschaftskraft der Region orientieren“, so die Hotelchefin.


Fachkräfte ausbilden und abwerben


Was die Sicherung der Fachkräfte, die Lemke als wichtigen Teil des Erfolgs sieht, angeht, setzt das „ambiente“ seit jeher auf die hauseigene Ausbildung. Pro Jahr sind zwischen sechs und zehn Azubis im Gast- und Hotelfach im „ambiente“ beschäftigt. „Wer erfolgreich abschließt, hat gute Chancen, bei uns zu bleiben, wenn gerade eine Stelle frei ist.“ Mitunter gelingt es dem „ambiente“ sogar, Fachkräfte, die ursprünglich aus der Prignitz stammen, inzwischen aber anderswo arbeiten, zurückzugewinnen. „Bei mir selbst ist es so gewesen und beispielsweise auch bei Madlen Häniche, unserer Empfangschefin“, sagt Direktorin Lemke.

 

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