Sicherheit in Wittenberge : Vier Partner für mehr Ordnung

Dieter Umlauf, Aileen Thomas, Oliver Hermann und Timo Heisig (v. l.) unterzeichnen die Vereinbarung.
Dieter Umlauf, Aileen Thomas, Oliver Hermann und Timo Heisig (v. l.) unterzeichnen die Vereinbarung.

Sie nehmen Bahnhof und Umgebung in den Fokus

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16. März 2018, 21:00 Uhr

Aufgebrochene Türen, eingeschlagene Scheiben, mehrere Einbruchsversuche: Vor etlichen Wochen häuften sich auf und am Bahnhof derartige Vorfälle. Die vermutlichen Verursacher sind gefasst. Damit haben Bahn, Landes- und Bundespolizei und die Ordnungsbehörde der Stadt aber keinen abschließenden Punkt hinter diese Vorfälle gesetzt.

Vielmehr waren sie der letzte Anstoß für die Genannten, ihre Zusammenarbeit auf eine neue Qualitätsstufe zu heben, wie Reinhard Kruse vom Bahnhofsmanagement Schwerin der DB Station & Service in dieser Woche bei einem Treffen im Empfangsgebäude auf dem hiesigen Bahnhof sagte. Für seine Bahndienststelle sowie die DB Sicherheit unterzeichneten Aileen Thomas, Leiterin Bahnhofsmanagement, Oliver Hermann als Bürgermeister von Wittenberge, Timo Heisig als stellvertretender Leiter der Bundespolizeiinspektion Berlin-Hauptbahnhof, und Peter Umlauf als Leiter der Polizeiinspektion Prignitz eine Ordnungspartnerschaft.

Man sei sich sicher, dass die damit angestrebte, intensivere Zusammenarbeit mehr objektive Sicherheit für Reisende und Wittenberger bringe und der Schutz von materiellen Gütern besser zu gewährleisten ist.

Der Wittenberger Bahnhof mit seinem Umfeld ist, wie es Bürgermeister Oliver Hermann ausdrückt, ein besonderer Punkt. Er ist ICE-Haltepunkt, Umsteigebahnhof, viele Menschen kommen dort täglich hin, weil sie pendeln. Hermann denkt in diesem Zusammenhang aber auch an Fußballfans oder andere Gruppen, die besonderer Aufmerksamkeit bedürfen. Hinzu kommt, dass der Bahnhof „eine Schnittstelle verschiedener Zuständigkeiten ist, verdeutlichten Dieter Umlauf und Timo Heisig die Notwendigkeit, enger zusammen zu rücken, um die Sicherheit zu erhöhen, Eigentumsdelikten und Vandalismus noch wirkungsvoller entgegen treten zu können.

Und wie stellen sich die Partner das in der Praxis vor?

Auf einen sehr kurzen Nenner bringt es Reinhard Kruse, als er sagt. „Sehr viele Augen sehen sehr viel mehr.“ Die Partner sind sich darüber einig, dass sie besser als bisher ihren Kräfteeinsatz abstimmen und damit mehr Präsenz an neuralgischen Punkten zeigen können. Die Abstimmung über Großveranstaltungen, die auch Auswirkungen auf den Bahnhof und/ oder sogar auf die Stadt haben, soll effizienter laufen. „Wir werden uns über die Maßnahme, die die jeweils andere Seite plant verständigen, war man sich in der Runde der Unterzeichner einig.

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