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Der Prignitzer

21. November 2017 | 15:12 Uhr

pro musica : Viel Kunst für breites Publikum

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

Aus Verein „pro musica“ wurde vor gut einem Jahr der gleichnamige Förderkreis / Auch 2015 wieder zwei lohnenswerte Veranstaltungen

von
erstellt am 24.Jan.2015 | 12:00 Uhr

Dass „pro musica“ seit Ende 2013 kein eingetragener Verein mehr ist, sondern „nur noch“ ein Förderkreis, tut dem Engagement der Musikliebhaber und der Qualität der Veranstaltungen, die sie organisieren, keinen Abbruch. Davon sind Dr. Andreas Dräger und Annett Eichler, die gemeinsam mit Peter Wieck im Förderkreis – einer selbstständigen Interessengruppe in der Kirchengemeinde– den Hut auf haben, überzeugt. „Es war seinerzeit einfach nicht mehr möglich, einen Vorstand zu bilden. Für diejenigen, die in Frage kamen, wären die zeitlichen Belastungen, die die Vorstandsarbeit im Verein mit sich bringt, nicht mehr zu schultern gewesen“, verdeutlicht Dräger.

2008 hatten sich Enthusiasten in Perleberg einst zum Verein „pro musica“ zusammengefunden, um das kulturelle und musikalische Leben innerhalb der evangelischen Gemeinde mit zu beleben. Das gelang ihnen u. a. mit Highlights, wie Konzerten der „Prinzen“ oder „Harmonic Brass“, zu denen die St. Jacobi-Kirche bis auf den letzten Platz gefüllt war. Eine Leistung: Immerhin gibt es 825 Sitzplätze im Gotteshaus. Auch nicht so namhafte, gleichwohl ebenso hörenswerte Künstler, engagiert „pro musica“. Beides hat der Förderkreis auch für dieses Jahr wieder im Programm: Am 22. April gastieren um 19.30 Uhr in der Jacobi-Kirche „The Gregorian Voices“ mit ihrem Programm „Gregorianik meets Pop“. Die populären Meister des Crossover-Genres spannen einen Bogen vom dunklen Zeitalter bis in die Moderne. Mit ihrem einstimmigen, spirituellen Gesang in lateinischer Sprache hüten die sieben Stimmvirtuosen aus Russland die musikalische Tradition des Abendlandes und finden dennoch einen zeitgemäßen Zugang zu den liturgischen Gesängen der katholischen Kirche sowie zur Pop-Musik (Tickets gibt es bereits bei eventim.de sowie an den bekannten Vorverkaufsstellen). Das Ensemble für Alte Musik, „La Moresca“, ist am 15. Juli um 19 Uhr in der Kirche zu erleben.

Der Förderkreis bleibt sich also auch in diesem Jahr treu. „Wir organisieren lieber nur ein bis zwei Konzerte im Jahr, die wir dann finanziell aber auch stemmen können“, sagt Dr. Dräger. Sie werden dann so in den Jahreslauf eingeordnet, dass sie mit keinem ähnlich gelagerten bzw. sehr großen Event in der Umgebung kollidieren. Möglichst viele Menschen sollen schließlich in den Kunstgenuss kommen, auch was die Eintrittspreise anbelangt – ein wichtiges Anliegen des Förderkreises, der 15 Aktive umfasst und stets für Interessierte offen ist.

 

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