Schloss Neuhausen : Verschollene Schätze werden sichtbar

Die Tordurchfahrt des Schlosses Neuhausen.
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Die Tordurchfahrt des Schlosses Neuhausen.

Ein Vortrag über das Schloss Neuhausen findet heute im „Effi“ statt. Thema wird das Bauwerk und sein Schicksal im vergangenen Jahrhundert, sowie die ehemals vorhandenen und nach 1945 verstreuten Kunstschätze, die jedoch teilweise an einem anderem Ort erhalten blieben, sein.

svz.de von
11. Dezember 2013, 12:00 Uhr

Das Schloss Neuhausen gehörte zu den schönsten Adelssitzen der Prignitz. Zu einem Vortrag über das Bauwerk und sein Schicksal im vergangenen Jahrhundert, sowie über die ehemals vorhandenen und nach 1945 verstreuten Kunstschätze, die jedoch teilweise an einem anderem Ort erhalten blieben, lädt das Stadt- und Regionalmuseum am heutigen Mittwoch in das Freizeitzentrum „Effi“ ein. Der Vortrag von Richard A. Küsell und Peter Knüvener über das Schloss Neuhausen und seine verschollenen Kunstschätze beginnt um 19 Uhr. Eintritt 5 Euro, ermäßigt 3 Euro.

An der gewölbten Tordurchfahrt und der unregelmäßigen Form des Schlosses ist noch gut erkennbar, dass es aus einer mittelalterlichen Burg hervorgegangen ist. Ein bedeutender Turmbau aus der Renaissancezeit wurde leider 1947 zum Zweck der Baustoffgewinnung gesprengt. Auch die Reste einer zweiten Burganlage unweit des Schlosses verfielen. Das nach der Wende ruinöse Schloss wurde ab 1993 vom neuen Eigentümer schrittweise saniert und erstrahlt nun wieder im alten Glanz. Restauriert wurden die für die Prignitz einzigartigen Wandmalereien aus der Renaissance-Zeit in der Burgkapelle.

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