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Nur Instandsetzung oder auch Zebrastreifen? : Verkehrszählung auf einstiger B 5

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

Straße im Bereich der Schwesternschule wird instand gesetzt, mit oder ohne Fußgängerquerung? / Frequentierung wird ermittelt

von
erstellt am 12.Apr.2016 | 05:00 Uhr

Perleberg | Noch in diesem Jahr soll die Fahrbahn in der Matthias-Hasse-Straße im Bereich der Schwesternschule, sprich ehemaliges Telekomgebäude, bis zur Bücke instand gesetzt werden. Zum einen habe sich die Straße hier erheblich verformt, gebe es tiefe Spurrillen, die die Verkehrssicherheit beeinträchtigen. „Vor allem bei Nässe“, ergänzt Bauamtsleiter Hagen Boddin. Zum anderen wolle man nun auch baulicherseits Nägel mit Köpfen machen, führt Robert Kazmierczak, zuständig für Verkehr beim Ordnungsamt der Stadt, an. Denn bereits vor einiger Zeit habe man mittels Markierung hier die Fahrbahn verengt, die Linksabbiegerspur, die es zum einstigen Telekomgebäude gab, entfernt. Mit der Instandsetzung wird die Straße dann in besagtem Bereich von derzeit noch acht bis neun Metern Bereite auch baulich auf 6,50 Meter verringert.

In der Stadtverordnetenversammlung vom Februar, fragte Hartmut Schneider (SPD) nach, inwieweit die Stadt hier auch die Möglichkeit einer sicheren Querung insbesondere für Fußgänger mit ins Kalkül gezogen habe. Bis dahin nicht, denn ein Fußgängerüberweg war nicht geplant. Der Grund: Es handelt sich hier nur um eine Instandsetzungsmaßnahme. Dennoch will die Stadt die Sache erst noch einmal prüfen, bevor der Bereich Baustelle wird. Eine Verkehrszählung, die heute von 6 bis 18 Uhr erfolgt, soll letztlich Aufschluss darüber geben, wie stark der Straßenabschnitt frequentiert wird. „Alles werde registriert, sowohl die Fahrzeuge auf der Straße als auch Fußgänger und Fahrradfahrer, die diese queren“, erläutert Robert Kazmierczak. Reiche die verkehrliche Größenordnung, werde man einen Antrag bei der unteren Verkehrsbehörde stellen, hier einen Fußgängerüberweg einzurichten. Parallel dazu hat auch das Bauamt der Stadt eine sogenannte Querungshilfe ins Gespräch gebracht aber auch zugleich deutlich gemacht, dass diese eine entsprechende Planung durch ein Ingenieurbüro voraussetze. Im Klartext: Höhere Kosten fallen an. Denn sowohl der Bau einer Querungshilfe wie auch das Anlegen eines Fußgängerüberweg setze voraus, dass beidseitig zusätzlich Gehwege angelegt werden müssen, damit die Fußgänger überhaupt erst einmal gefahrlos jene erreichen. Auf der bisherigen Höhe sei das nicht möglich. Der Grund ist hier die Einmündung in die Eichenpromenade Richtung Schwesternschule. Diese muss für den abbiegenden Verkehr von der Matthias-Hasse-Straße und umgekehrt frei bleiben.

Im nächsten Ausschuss für Stadtentwicklung, Wirtschaft und Verkehr soll die Problematik dann beraten werden. Die entsprechenden Zahlen, die die Verkehrszählung ergeben hat, liegen dann bereits vor.  

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