Kameraden aus Perleberg und wittenberge im Einsatz : Vergessenes Essen: Küchenbrand

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Wittenberger Wehr muss Silvester in die Bahnstraße ausrücken. Perleberger Kameraden löschen Kleintransporter

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01. Januar 2016, 15:18 Uhr

Silvester 13.26 Uhr: Der Pieper geht. Die freiwillige Feuerwehr der Elbestadt muss ausrücken. Es geht in die verlängerte Bahnstraße. In dem großen Mehrfamilienhaus auf der Ecke zum Totengang dringt Qualm aus dem zweiten Obergeschoss. Dem 38-jährigen Mieter der Wohnung ist, so die Prignitzer Polizei, durch Unaufmerksamkeit das Essen auf dem Herd angebrannt. „Das hierdurch entstehende Feuer griff auf die Dunstabzugshaube über“, so die Polizei weiter. Und auch Küchenoberschränke blieben nicht verschont.

Verqualmt ist ebenso der Hausflur. Zwei Trupps der Feuerwehr unter schwerem Atemschutzgerät machen sich auf den Weg, löschen das Feuer endgültig und durchsuchen die Wohnung. Der Mieter hatte schon mit der Feuerbekämpfung begonnen. Feuerwehrsprecher Norman Rauth sagt: „Das gesamte Haus wurde evakuiert und 13 Personen wurden gerettet.“ Der Rettungsdienst, der ebenfalls mit einem starken Aufgebot vor Ort ist, betreut mehrere Menschen. Das in der Wohnung des Mieters befindliche siebenjährige Kind erlitt eine leichte Rauchgasvergiftung und wurde, so die Polizei, zur weiteren Behandlung ins Krankenhaus gebracht. Die Feuerwehr hat ihr Schnelleinsatzzelt aufgestellt, um die Bewohner erstmal unterzubringen. Bis auf die Brandwohnung sind alle anderem in dem Eckhaus weiter nutzbar. 28 Kameraden waren an dem Einsatz beteiligt.

Bereits um 10.40 Uhr war die Wehr am Silvestertag alarmiert worden. Ein großer Ölfleck auf der B189 im Kreuzungsbereich Bentwischer Weg war der Grund. Die Kameraden stumpften ihn ab. Anschließend wurde die Fahrbahn wieder freigegeben.


Technischer Defekt


Ein technischer Defekt war die Ursache für den Brand eines Kleintransporters, zu dem die Perleberger Wehr in die Wittenberger Straße gerufen wurden. Unter Atemschutz löschten Kameraden den Motorbereich des Transporters, informiert für die Wehr Beate Mundt. Die ebenfalls alarmierte Spiegelhagener Wehr wurde nicht mehr benötigt.

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