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Väterchen frost : Väterchen Frost fürs ganze Land

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

Wittenberges spezielle Winterführung wird brandenburgweit vermarktet / Anmeldungen ab sofort möglich

von
erstellt am 27.Okt.2017 | 12:00 Uhr

Mit Väterchen Frost durch die Altstadt streifen, Schneeflöckchen und einen Bären treffen, dem Nikolaus begegnen, in der Kirche der Orgel lauschen, eine eindrucksvolle Videoanimation erleben: Diese gleichermaßen reizvolle wie aufwändige Stadtführung wird jetzt brandenburgweit vermarktet. „Wir sind als KSTW mit diesem Angebot in den Winterplaner der Tourismusmarketing GmbH des Landes aufgenommen worden“, informiert Simone Albers, Marketingchefin im Kultur-, Sport- und Tourismusbetrieb (KSTW). Das sei auf jeden Fall ein Grund zur Freude, „denn es ist ein Beleg dafür, dass wir ein hochwertiges touristisches Produkt anbieten“, so Albers. Verbunden seien damit aber auch Herausforderungen. „Haben wir in der kalten Jahreszeit bisher zwei dieser Führungen aufgelegt, werden wir jetzt im Winterplaner der TMB mit acht Terminen vertreten sein.“

Was für Ausflügler nach Wittenberge und Einheimische ein unterhaltsames Spektakel ist, bedeute hinter den Kulissen viel Kleinarbeit. „Das fängt schon damit an, dass jeder der Akteure – egal, ob kurze oder längere Szene – zu den Terminen greifbar sein muss“, sagt die KSTW-Marketing-Chefin. Und wenn dann ein Darsteller ganz ausfällt, müsse die mit Texten und Spielszenen minutiös geplante und auf einander aufgebaute Führung umgestellt werden. Für die jetzt geplanten Spaziergänge mit Väterchen Frost sucht der KSTW beispielsweise noch einen Darsteller, der den deutschen Nikolaus verkörpert. Simone Albers nimmt Interessierten etwaige Bedenken: „Der Nikolaus begrüßt die Gäste und hat nur wenige Worte zu sprechen, trägt dabei ein Kostüm, das einem prächtiges Bischofsornat nachempfunden ist.“ Dass alle sechs Stadtführer Wittenberges ihre Gäste ausschließlich in Kostümen führen, und das dem jeweiligen Thema angepasst, ist mittlerweile eine Selbstverständlichkeit, so Albers. Ebenso selbstverständlich sei es, dass stets an neuen Ideen gefeilt wird, „wir als KSTW und unsere sechs Gästeführer überlegen, was wir noch anders, also besser machen können“, dass auch vor dem Hintergrund, dass „unsere Touren auch von Einheimischen gern genutzt werden. Vor diesem Hintergrund ist auch die Idee entstanden, die Fährmanntour vielleicht nicht mehr allein durch die Altstadt zu veranstalten, sondern im Wechsel auch über die Elbuferpromenade mit den Speichern, „zumal die Ecke dort immer ansehnlicher wird, wir dort was zu bieten haben“, argumentiert die Marketing-Chefin.

Und sie bedankt sich öffentlich für das Engagement der Stadtführer, „die häufig dann im Einsatz sind, wenn andere Freizeit haben, sich erholen und entspannen“. „Denn unsere touristischen Führungen sind zu einem Markenzeichen geworden.“

 

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