20 Fragen : Unvorstellbar: Ein Leben ohne Tiere

Fred Poleska von Bens Hundehof in Dergenthin, der auch die Tierauffangstation in Wittenberge betreibt.
Fred Poleska von Bens Hundehof in Dergenthin, der auch die Tierauffangstation in Wittenberge betreibt.

Fred Poleska kümmert sich um Hunde und Katzen in der Prignitz, setzt sich für den Tierschutz ein und würde gern Peter Maffay begegnen

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18. Juni 2015, 12:00 Uhr

nser heutiger Interviewpartner kommt aus Dergenthin und betreibt den dort ansässigen „Bens Hundehof“ sowie die Tierauffangstation in Wittenberge. Er stellte sich den 20 Fragen.

Wo ist Ihr Lieblingsplatz in Dergenthin?
Bei uns zu Hause auf dem Hof und im nahen Wald bei den „Alten Eichen“.

Was würden Sie als Bürgermeister von Perleberg sofort rückgängig machen?
Ich würde den Bau der Brücke in der Lanzer Chaussee ohne separaten Fahrradweg rückgängig machen. Diese Brücke wird von vielen Kindern und Jugendlichen aus Dergenthin und Sükow, die mit dem Fahrrad zur Schule fahren, und von vielen anderen Radfahrern benutzt. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis dort mal was passiert.

Wo kann man Sie in der Prignitz am ehesten antreffen?
Mich trifft man auf dem Hundehof in Dergenthin, der Tierauffangstation Wittenberge oder irgendwo zwischen Lenzen, Pritzwalk, Wittenberge und Karstädt.

Womit haben Sie Ihr erstes Geld verdient?
Das erste Geld habe ich als Kind beim Kartoffelnsammeln verdient.

Und wofür haben Sie es ausgegeben?
Das weiß ich nicht mehr so genau, ich denke aber für irgendein Spielzeug.

Was würden Sie gern können?
Ich würde gern die polnische Sprache beherrschen. Meine Frau ist Polin, ein paar polnische Wörter bzw. einfache Sätze kann ich schon. Aber für eine Unterhaltung bei unseren Besuchen in ihrer Heimat oder im Urlaub in den Masuren reicht es noch nicht.

Was stört Sie an anderen?
Unpünktlichkeit, Intoleranz, Unzuverlässigkeit und Neid.

Worüber haben Sie zuletzt herzlich gelacht?
Über einige sehr treffende Zitate von Horst Evers bei einer Veranstaltung im Kulturhaus Wittenberge.

Was Unvernünftiges haben Sie zuletzt getan?
Am Wochenende bin ich zu schnell gefahren und dabei geblitzt worden.

Wer ist Ihr persönliche rHeld?
Meine Mutter, sie hat zusammen mit meinem Vater unter nicht immer einfachen Bedingungen sechs Kinder großgezogen, auf die sie heute sicherlich stolz sein kann und für die sie, wenn es nötig ist, immer noch hilfreich da ist.

Welches Buch lesen Sie gerade?
Leider komme ich nicht sehr viel zum Bücher lesen, den „Prignitzer“ lese ich jeden Morgen und wenn die Arbeit es verlangt, schlage auch in Fachbüchern nach.

Welche Fernsehsendung verpassen Sie nie?
Die „Tagesschau“ um 20 Uhr und auch die Sendung „Mare TV“, in der andere Länder und Kulturen gezeigt werden, versuche ich immer zu sehen.

Wo trifft man Sie eher: im Kino, Kulturhaus oder im Stadion?
Am ehesten im Kulturhaus bei Musikkonzerten oder Kabaretts.

Wen würden Sie gern mal treffen?
Ich würde gern Peter Maffay treffen. Seine Lieder handeln von dem, was viele Menschen wirklich betrifft, im privaten, gesellschaftlichen und politischen Leben.

Kochen Sie selbst und was kommt bei Ihnen auf den Tisch?
Ja, ich koche auch selbst, je nachdem wie es sich ergibt, kocht mal meine Frau oder ich. Am Wochenende kochen wir zusammen. Bei uns kommt hauptsächlich regionales Essen auf den Tisch, zurzeit essen wir Spargel in allen Variationen.

Mit welchem Lied verbinden Sie Ihre schönste Erinnerung?
„Halt dich an mir fest“ von Peter Maffay.

An welches Geschenk erinnern Sie sich noch gern und von wem haben Sie es bekommen?
Zu meinem zehnten Geburtstag bekam ich von meinen Eltern ein Taschenmesser geschenkt, ich war der glücklichste Junge.

Welchen Traum möchten Sie sich noch erfüllen?
Ich möchte gern zusammen mit meiner Frau mit dem Motorrad zum Nordkap fahren.

Was werden Sie als Rentner machen?
Sicherlich werde ich mir mehr Zeit für meine Frau und mich nehmen. Wir wollen gemeinsam noch viele Jahre aktiv gestalten, wie z.B. reisen und andere interessante Unternehmungen. Aber ich denke, ganz ohne Arbeit und ohne Tiere, die wir haben, würden wir nicht glücklich sein!


Wem sollten wir diese Fragen ebenfalls stellen?
Frau Rülker aus Perleberg ist seit vielen Jahren sehr aktiv im Tierschutzverein Prignitz e. V. tätig.

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