Uferpromenade direkt am Wasser

<strong>Symbolischer</strong> erster Spatenstich bei tiefstem Winterwetter. <foto>Barbara Haak</foto>
Symbolischer erster Spatenstich bei tiefstem Winterwetter. Barbara Haak

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19. März 2013, 05:40 Uhr

Wittenberge | Zwischen der Slipanlage des Wasser- und Schifffahrtsamtes sowie dem Uferturm auf dem Ölmühlgelände baut die Stadt das Ufer entlang der Stepenitz aus. Für das weitgehend brach liegende Areal ist ein schicker breiter Uferweg für Fußgänger konzipiert. Das Geld ist auch schon da. 1,6 Millionen Euro kostet die Promenade, mit Nebenanlagen beispielsweise für der Zuwegung vom Packhof aus sind es noch rund 200 000 Euro mehr. Von den 1,6 Millionen Euro trägt nur acht Prozent die Stadt als Eigenanteil. Der Großteil sind Fördermittel der EU und des Landes. In Zahlen ausgedrückt: Das Land stellt rund 1,2 Millionen EU-Mittel und weitere rund 264 000 Euro Landesmittel zur Verfügung.

Ursprünglich war der Bereich zwischen der Bad Wilsnacker Straße und dem Stadthafen mit seinen Speichern weitgehend industrielle geprägt. Die Industrie ist weggebrochen. In Süd entwickelt sich ein neuer Hafen. Die Stadtverordneten haben andere städtebauliche Strategien für dieses Quartier entwickelt. Die Hinwendung zu Kultur und Tourismus spielt ein wichtige Rollen. In diese Neustrukturierung und neue Nutzungen fügt sich die Elbuferpromenade ein. Sie erschließt, so die Kommune, den ehemals nicht zugänglichen Bereich am Wasser für Bewohner und Besucher. Nicht ohne Grund war deshalb gestern mit Uwe Neumann auch der Geschäftsführer des Prignitzer Tourismusverbandes beim offizielle Spatenstich und damit Baubeginn für die Promenade dabei. Mit ihm schwangen der Geschäftsführer der Universal-Bau GmbH, Michael Gatzke, Wittenberges Stadtverordnetenvorsteher Wolfgang Strutz und Bürgermeister Dr. Oliver Hermann (auf dem Bild von links nach rechts) die Spaten. Der komfortable Weg, auf dem übrigens nach derzeitigen Plänen keine Radler geduldet werden, soll bereits im Herbst fertig sein.

Eng verknüpft mit dem Ausbau der Promenade ist eine Maßnahme des Landesumweltamtes in dem genannten Bereich. Denn der Abschnitt wird aufgestockt, um einen besseren Hochwasserschutz zu erreichen. Der Uferweg verläuft zwischen Wasserkante und der neu zu errichteten Hochwasserschutzwand.

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