Karstädter Feuerwehren : Übung: Unfall auf der A 14

Schneetreiben und glatte Fahrbahn – die Witterungsbedingungen waren absolut realistisch.
Schneetreiben und glatte Fahrbahn – die Witterungsbedingungen waren absolut realistisch.

Noch war es ein gestelltes Szenario – die freiwilligen Feuerwehren der Gemeinde Karstädt probten den Ernstfall

svz.de von
29. November 2015, 15:00 Uhr

Die neue A 14 zwischen Karstädt und Groß Warnow ist noch nicht in Betrieb, aber schon fuhren zahlreiche Feuerwehr– und Rettungsdienstfahrzeuge mit Blaulicht auf ihr. So geschehen am Sonnabend. Der Grund: Gemeinsame Ausbildung der freiwilligen Feuerwehren der Gemeinde Karstädt. Der Einsatzbefehl: Ordnung des zur Verfügung stehenden Raumes nach einem Verkehrsunfall auf der Autobahn.
In Kürze soll besagter Autobahnabschnitt eröffnet werden. Damit kommen auf die Kameraden der örtlichen Wehren neue, große Aufgaben zu, auf die sie entsprechend vorbereitet sein müssen. So simulierten sie zunächst auf der Einfädelungsspur einen Verkehrsunfall, bei dem im Ernstfall der Verkehr während des Feuerwehreinsatzes einspurig an der Unfallstelle vorbei geführt wird. Hierbei ging es vor allem um die Anordnung der Fahrzeuge. Im sogenannten Fischgrätenmuster soll die optimale Anordnung erfolgen.
Ein zweiter Teil der Übung fand unter der Wildbrücke auf der A 14 bei Neu Pinnow statt. Petrus half eine realistische Situation zu schaffen, denn bereits auf der Anfahrt zum zweiten Übungsabschnitt setzte Schneetreiben ein, machte die Fahrbahn rutschig.
Unter der Wildbrücke wurde ein Verkehrsunfall mit zwei beteiligten Pkw nachgestellt, bei dem sich der Verkehr bereits zurückstaut.
Den Kameraden wurden hier Mittel und Wege gezeigt, um eine sichere Zu- und Abfahrt für den Rettungsdienst zu schaffen.
Beteiligt war an der Übung ebenfalls der Rettungsdienst des Landkreises.
Rene Gläser, Werkleiter des Eigenbetriebes Rettungsdienst, stellte den Kameraden den erst kürzlich neu beschafften Gerätewagen Rettung des Landkreises vor. Er wird bei Massenunfällen eingesetzt und transportiert Material für die Rettungskräfte an die Einsatzstelle. Mit am Ort des Geschehens auch Lutz Dieckmann als ärztlicher Leiter sowie mehrere Mitarbeiter des Rettungsdienstes. Die Informationen aus dem Übungsszenario sind gleichso für sie wichtig.
Nachdem die Kameraden beide Übungsabschnitte erfolgreich absolviert hatten, ging es zurück in das Gerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr Karstädt. Nach einem gemeinsamen Mittagessen nahm Gemeindewehrführer Maik Hortig eine Auswertung der Übung vor. Er konnte ein positives Fazit ziehen und sieht seine Kameraden gut auf die kommenden Einsätze auf der A 14 vorbereitet, die hoffentlich nicht zu zahlreich ausfallen werden.

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