Über 1700 Meter neue Trinkwasserleitungen

Trinkwasserleitungen wie hier in der Karstädter Straße und in der Straße des Friedens werden erneuert.
Trinkwasserleitungen wie hier in der Karstädter Straße und in der Straße des Friedens werden erneuert.

WTAZV erneut in der Karstädter Straße und in der Straße des Friedens die alten Stahl- und Gussrohre

svz.de von
03. Dezember 2013, 11:33 Uhr

770 Meter in der Kärstädter Straße in Postlin und 940 Meter in der Karstädter Straße des Friedens, der Westprignitzer Trinkwasser- und Abwasserzweckverband/WTAZV) erneuert derzeit in diesen beiden Bereichen die Rohre der Trinkwasserleitung. Neben den Hauptleitungen werden in Postlin auch 28 und in Karstädt 27 Hausanschlüsse erneut. „Wir hatten in der Vergangenheit dort immer wieder Rohrbrüche. Die alten Rohre sind aus Stahl und Guss und geschätzte 50 Jahre alt. Es traten vermehrt Korrosionsschäden auf. Durch die ganzen Ablagerungen waren die Rohrleitungen teils auch zugewachsen“, erklärt Harald Blumeier, Technischer Mitarbeiter Planungen/Investionen beim WTAZV.

Dieser Probleme bewusst, entschied sich der Verband Ende des verganenen Jahres für die beiden Bauvorhaben Fördermittel zu beantragen. Denn es bestand für 2013 noch die Möglichkeit, über den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) Fördermittel zu bekommen. „Als wir Ende letzten Jahres darüber informiert worden sind, dass wir noch Fördermittel beantragen können, haben wir uns dazu entschieden, auch die Leitungen in diesen beiden Straßen zu erneuern. Aufgrund der Schäden mussten wir da etwas tun“, so Blumeier. Denn die Förderperiode läuft zum Jahresende aus, erst 2015 wäre über diesem Wege eine Kostenreduzierung für den Verband möglich. Immerhin beträgt die Förderung 55 Prozent. Das Vorhaben in Postlin kostet insgesamt 184 000 Euro, in der Straße des Friedens 171 000 Euro.

Doch wo gebaut wird, können auch Unwägbarkeiten auftreten, so wie in der Straße des Friedens. „Die beauftragte Baufirma kann ja nicht einfach loslegen. Man muss wissen, wo die Fremdmedien wie die Gasleitungen verlaufen. Und die Pläne, die vorhanden waren, stimmten von vorn bis hinten nicht. So mussten diese Leitungen erst einmal mit Suchschächten lokalisiert werden“, berichtete Blumeier. Da in Karstädt und Postlin dieselbe Firma beauftragt ist, kommt es durch diesen zusätzlichen Aufwand aufgrund von Technik-Einsatz zu Verzögerungen, obwohl an jedem Ort ein Bautrupp unterwegs ist. Die Verzögerung beziffert der WTAZV-Mitarbeiter auf rund 14 Tage. Der offizielle Bau-Endtermin war für Ende November vorgesehen. „In Karstädt werden wir auf alle Fälle in diesem Jahr fertig. In Postlin zumindest mit der Hauptleitung. Ob wir noch alle Hausanschlüsse schaffen, hängt auch vom Wetter ab. Wenn es noch so bleibt, können wir es auch in Postlin noch in diesem Jahr schaffen.“

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