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Der Prignitzer

19. November 2017 | 11:43 Uhr

Üben für den Stadtwerke-Cup

vom

svz.de von
erstellt am 23.Mär.2012 | 11:13 Uhr

Zwei Premieren erlebten gestern die Einwohner Wittenberges: Zum einen öffnete gestern zum ersten Mal der Wasserturm in der Parkstraße seine Pforten für Besucher. Zum anderen traten erstmalig 260 Schüler im Top-Fit-Aktivpark im Eisstockschießen gegeneinander an.

Anlässlich des 20-jährigen Bestehens der Stadtwerke und des gestrigen "Tages des Wassers" präsentierte das Unternehmen in dem denkmalgeschützten Gebäude eine Ausstellung zum Thema "Wasser". Nicht nur Schulklassen, sondern auch Wittenberger nutzten die Gelegenheit und schauten zum ersten Mal in das Innere des 41 Meter hohen Turmes, der Eigentum der Stadt ist. Gleichzeitig zeigt die Abschluss-Erzieherklasse des OSZ ihre Projektergebnisse.

"Der Blick nach oben ist wirklich beeindruckend. Ich hätte nie gedacht, dass das Gebäude noch so gut erhalten und so stabil ist", sagte Erika Kaiser.

Bewaffnet mit dem Fotoapparat suchte Jürgen Heider die beste Perspektive für ein gelungenes Foto. "Ich würde gern bis auf die Plattform klettern. Leider darf man das nicht", bedauerte er. Als ein Wahrzeichen der Stadt sieht Edmund Bünger den imposanten Turm. "Er gehört genauso dazu wie die Kirche oder das Rathaus", sagt er. Für die Stadtwerke erwies sich die Entscheidung, den Wasserturm ausnahmsweise für die Öffentlichkeit zugänglich zu machen, als richtig. Der Besucherandrang war groß.

Bürgermeister Dr. Oliver Hermann betonte, dass eine Öffnung auch am Tag des Denkmales denkbar sei. Dauerhafte Öffnungszeiten seien aber nicht möglich: "Dazu müssten sämtliche Sicherheitsbestimmungen und Auflagen erfüllt sein", so das Stadtoberhaupt.

Heiß her ging es dann am Nachmittag. Schüler von sechs Schulen aus Wittenberge und Umgebung kämpften im Top-Fit-Aktivpark im Eisstockschießen und neun weiteren Sportarten um die ersten Plätze. Das Eisstockschießen gilt als Vorbereitung für den Stadtwerke-Cup, der im November und Dezember ausgetragen wird (wir berichteten). Dann treten auch Firmen, Vereine und Senioren in dieser Disziplin gegeneinander an.

Die Plätze 1 bis 8 machten gestern mit einer Ausnahme die Jahngrundschule und Waldschule Breese unter sich aus. Erfreulich für die Akteure: Die Albert-Schweitzer-Förderschule belegte den 4. Platz, "das ein tolles Ergebnis", betonten die Organisatoren Karsten Döring und Knut Tonagel. Platz 1 belegte die "Gummibärchenbande" der Jahnschule, Platz 2 die "Piraten", Platz 3 das "Tigerteam", Platz 5 die "Big friends", Platz 6 die "Giftzwerge", Platz 7 die "Vorstadtkrokodile" und Platz 8 erkämpften sich die "Die kalten Drachen".

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