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projektwoche : Tüftler und Musiker am Probieren

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

Projektwoche am Marie-Curie -Gymnasium in Wittenberge / Vorstellung der Ergebnisse Ende November

svz.de von
erstellt am 21.Okt.2017 | 15:00 Uhr

Roboter lösen einen Zauberwürfel oder helfen bei der Tee-Zubereitung. Was in unseren Ohren noch nach Zukunftsmusik klingt, war in der letzten Woche in einem Raum am Marie-Curie-Gymnasium in Wittenberge schon gegenwärtig. Zwölftklässler Markus Neugebauer und die Teilnehmer seines Projekts „Programmierung von Robotern und Mikrocontrollern“ programmierten Roboter, bastelten an ferngesteuerten Autos und Dioden. „Ich bin durch ein Computerspiel zum Programmieren gekommen und mache dies nun schon seit der 8. Klasse als Hobby“, erzählt Markus über seine Leidenschaft. Diese wird der 18-Jährige auch zum Beruf machen. Er hat ein Duales Studium in der Informatikbranche nach seinem Abitur im nächsten Jahr sicher. Im Projekt unterstützt und berät er seine Mitschüler. Johann und Moritz bauen derzeit an einem Roboter, der einen Zauberwürfel lösen können soll. Diesen wollen die beiden dann am Präsentationstag gegen einen Menschen antreten lassen und schauen, wer schneller den bunten Würfel enträtseln kann.

Einen Tisch weiter sitzen Hendrik und Jannis. Die beiden Elftklässler tüfteln an einem Roboterarm, der selbstständig einen Teebeutel ins Wasser hängen und rausholen soll. Hendrik sammelte bisher erste Kenntnisse in der Informatik AG. Er ist zuversichtlich, dass ihre Arbeit bis zum Präsentationstag fertig wird, dafür muss jedoch noch akribisch weiter getüftelt werden.

Mindestens genau so zielorientiert probt das Projekt „Curies Musik 2.0“ im Würfel in Wittenberge. Geleitet wird dies von Schülern für Schüler. Ian-Tok Mauke und Michel Kitzerow proben mit 13 jungen Leuten für ihren großen Auftritt. Die Band, bestehend aus Keyboard, Schlagzeug, Gitarre, Bass und Vocals, übt vier Stücke ein, die vorgespielt werden sollen. Unter anderem „Ein Kompliment“ von den Sportfreunden Stiller. „Drei Lieder klappen schon recht gut“, erzählt Ian-Tok, er zweifelt aber etwas, dass es gelingt, den Song „Teenage Dirtbag“ einzustudieren, „denn der Text sei verdammt schwer“, so der 18-Jährige. Michel ist dagegen zuversichtlich und verspricht: „Wir präsentieren alle vier und schaffen es. 100 Pro“.

Draußen, an der Elbe, umringt von Nebelschwaden nimmt gleichzeitig die „Biologisch-geographische Exkursion“ Bodenproben. Versetzt mit destilliertem Wasser ermitteln die Forscher den pH-Wert des Bodens, um dann die Fruchtbarkeit zu erforschen. Emma-Sophie aus der 8. Klasse gefällt das Projekt. „Ich mag die Fächer Biologie und Geographie. Die Kombination aus beidem ist toll.“

In 28 Projekten konnten die Schüler in verschiedene Themengebiete eintauchen, in denen sie praktisch testen, was sie im Unterricht theoretisch gelernt haben. Präsentiert werden die Ergebnisse am 25. November von 9 bis 12 Uhr in den Räumlichkeiten des Marie-Curie-Gymnasiums.

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