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"Rock im Moor" war ein voller Erfolg : Trotz Zwischenfalls super gerockt

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erstellt am 04.Aug.2013 | 06:02 Uhr

Boberow | "Seit Langem mal wieder tolles Wetter ohne Regen, super Musik und klasse Stimmung", lautet Christian Eberts Fazit nach der 13. Auflage von "Rock im Moor" (RiM) in Boberow. Obendrein konnte sich der Organisator des Festivals über mehr Besucher als im Vorjahr freuen: "Um die 700 Leute waren da,", freut er sich.

Dass das Open-Air-Event letztendlich so reibungslos verlief, daran hatten die Veranstalter vor ein paar Tagen noch so ihre Zweifel. "In der Nacht zu Freitag stürmten 15 Leute auf das Gelände, übergossen das Mischpult mit Getränken, machten Scheinwerfer kaputt und pöbelten rum. Und das vor unseren Augen, wir konnten nur tatenlos zusehen", erzählt Christian Ebert noch immer fassungslos. "Das Pult haben wir ausgetauscht, ob das alte noch zu gebrauchen ist, wissen wir nicht", sagt Ebert. "So ein Pult kostet immerhin um die 20 000 Euro." Damit es nicht noch einmal zu einem Zwischenfall kommt, seien Freitag- und Samstagnacht verstärkt Sicherheitskontrollen durchgeführt. "Es ist aber zum Glück ruhig geblieben", so der Veranstalter.

15 nationale und internationale Bands, einige auch aus der Region, ließen das Moor zwei Tage lang kochen. Die beiden Highlights waren "Radio Havanna", eine Punkrock-Band aus Berlin, die bald ein gemeinsames Konzert mit den "Toten Hosen" gibt, und "Powder for Pigeons", ein Rock-Duo aus Australien, die gerade auf Europa-Tournee sind. Wie bekommt man solche internationalen Größen nach Boberow? "Das läuft alles über Mundpropaganda", verrät Christian Ebert, den alle nur "Ebi" nennen. Die Schlagzeugerin von "Powder for Pigeons" ist mit einer Band befreundet, die schon mal beim RiM gespielt hat. Und die haben so von unserem Festival geschwärmt, dass die Australier auch herkommen wollten."

Einer Neuauflage von RiM im nächsten steht laut "Ebi" nichts im Weg. Dass dann auch "Fake", die Band um Christian Ebert, wieder auftreten wird, ist eher unwahrscheinlich. "Wir finden im Moment leider keine Zeit zum Proben", bedauert er. Aufgelöst habe sich "Fake" aber nicht, es sei vielmehr eine Spielpause. "Fake" hat das Festival vor 13 Jahren ins Leben gerufen. Mittlerweile ist RiM eine feste Größe im Veranstaltungskalender der Prignitz.

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