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Flohmarkt in Perleberg : Trödelmarkt: vom „Abseits“ auf den Marktplatz

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

Rainer Harms will mit Angebot Marktlücke schließen und bastelt an Konzept für Renaissance des Stadtfestes

von
erstellt am 16.Mai.2015 | 02:00 Uhr

Am „Abseits“ an der Karlstraße startete Rainer Harms seinen ersten Flohmarkt – aus Spaß an der Freude, wie er sagt, und weil ein solcher in Perleberg noch eine Marktlücke sei. Doch offensichtlich war der Standort dann doch zu abseits. Mit der neuen Bürgermeisterin eröffnete sich für den Neu-Perleberger auch eine neue Chance. „Sie stand meinem Vorhaben einfach offen gegenüber“, so Rainer Harms. Während die Geschäfte der Innenstadt zum Frühlingsshopping einluden, wurde auf dem Großen Markt beim ersten Flohmarkt tüchtig gehandelt und gefeilscht. „Der Zulauf war super“, resümiert Harms. So entstand die Idee, das Hobby auch beruflich zu nutzen. Rainer Harms meldete seine eigene Event-Agentur an. Zwei bis maximal drei Flohmärkte im Jahr will er darüber auf dem Großen Markt organisieren, stets im Kontext mit anderen Events an diesem Tag in der Stadt. Der nächste Termin steht damit schon. Wenn am 13. Juni das Perleberg-Festival die historische Altstadt wieder zum Klingen bringt, dann wird in Perlebergs guter Stube – dem Markt – wieder angeboten, was in Scheunen, auf Dachböden oder in Kellern an kleinen Kostbarkeiten vielfach in schon Vergessenheit geraten war. „Vom Charakter soll es etwas mehr, als ein Flohmarkt sein. Auch alte Bilder, Porzellan, eben alles, was einen Hauch von Antiquitäten verbreitet, soll hier angeboten werden. Insofern können gern auch gewerbliche Antiquitätenhändler hier ihre Stände aufbauen“, betont Rainer Harms, der selbst Kontakt mit den Anbietern in Glövzin aufnehmen will. Vom Erlös der ersten drei Flohmärkte profitierten ausschließlich die Perleberger Feuerwehr, der Tierpark und die Tierauffangstation. „Dieses Mal bleibt der Erlös bei mir, reich werde ich sicher nicht davon“, fügt er schmunzelnd an. Der Erlös des nächsten gehe wieder komplett an eine gemeinnützige Sache, in dem Fall an den Förderverein Kirchturmspitze. „Und das wäre dann der dritte Flohmarkt in diesem Jahr. Wann er konkret stattfindet, das hänge vom Veranstaltungskalender der Stadt ab. „Da wird sich schon ein Fest bzw. Anlass finden“, ist sich Harms ganz sicher.

Aber nicht nur in Sachen Floh- bzw. Trödelmarkt will Harms Leben auf den Großen Markt holen. Im Gespräch mit der Bürgermeisterin und der Kulturamtsleiterin wurde für 2016 eine Art Renaissance des Stadtfestes ins Auge fasst. „Ich erstelle dafür gegenwärtig ein Konzept, natürlich alles in Absprache mit der Stadt.“

 

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