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Schrecklicher Fund in Wittenberge : Totes Kaninchen im Kita-Sandkasten

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

Steppkes der Kindertagesstätte Kinderland entdecken das Tier beim Spielen

von
erstellt am 03.Jan.2017 | 21:00 Uhr

Schreckmoment in der Kita Kinderland: Eigentlich wollten sich die Steppkes nur austoben, nachdem sie Reste von Silvesterknallern auf dem Gelände an der Kyritzer Straße eingesammelt hatten. Doch der Anblick, der sich ihnen am Montag im Sandkasten bot, wird einigen wohl noch lange in Erinnerung bleiben. „Die Kinder haben ein totes Kaninchen gefunden“, erzählt Hausmeister Günter Speckhahn, der sich gestern bei uns in der Redaktion meldet.

Das Tier sah auch gestern noch aus, als würde es nur schlafen. Das Kaninchen wirkt jung, scheint nicht ausgewachsen zu sein, das schwarze Fell sieht gepflegt aus. „Es ist wohl eher ein Haustier, vielleicht ein unerwünschtes Weihnachtsgeschenk“, schätzt Erzieher Gorden Strecker ein. Er war dabei, als einige Kinder das Kaninchen freilegten. „Das Tier lag knapp unter der Oberfläche, es war nicht sonderlich tief vergraben. Erst dachten wir, es handelt sich um eine Mütze oder einen Schal. Das Entsetzen bei den Kindern war groß, als wir das Kaninchen dann richtig gesehen haben. Wir haben aber mit ihnen gesprochen und erklärt, dass es sich eingebuddelt hat“, berichtet Strecker.

Er kann sich nicht erklären, wie jemand ein Kaninchen an so einem Ort vergraben kann. „Das ist ein Kindergarten. Hier spielen Kinder. Zum Glück haben wir den Kadaver recht früh entdeckt. In einigen Wochen hätte man sicherlich den ganzen Sand austauschen müssen.“ Laut Strecker seien keine Bisswunden zu sehen gewesen. „Ich kann mir nicht vorstellen, dass es ein Fuchs gewesen sein könnte.“ Die fünfjährige Celine hat am Montag das Fellknäuel mit ausgebuddelt. „Das ist traurig. Ich habe zu Hause selbst ein Kaninchen, um das ich mich mit meiner Familie kümmere“, erzählt die Kleine.

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