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Der Prignitzer

19. November 2017 | 19:10 Uhr

Tollkühn: Auf Wasserski übern Acker

vom

svz.de von
erstellt am 21.Aug.2012 | 10:11 Uhr

Kuhbier | Wer schon immer einmal tollkühne Männer auf Wasserski über den Acker rasen sehen wollte, der muss zum Traktorentreffen nach Kuhbier kommen. Am Sonnabend war es wieder soweit. Wenngleich das Häuflein der Unentwegten für dieses ganz spezielle Spektakel klein bleibt - witzig ist die Idee, die Axel Gruschka, einer der Organisatoren des Events, vor vier Jahren bei der ersten Auflage mitbrachte. "Ich hatte damals ein Paar alte Wasserski und überlegte, was man damit noch anstellen könnte. Ein bisschen Sand braucht man - Wiese geht als Untergrund aber auch - und eine geeignete Zugmaschine." Dann zog er sich seine Motorradkombi über und los ging’s.

Beim Acker skifahren gehe es wirklich nur darum, auf den Brettern zu bleiben. "Nach zwei Runden ist man erst einmal k. o.", so Gruschka. Diese Erfahrung machte auch Klaus Winkler aus Kehrberg, der es ihm am Samstag gleichtat. Gezogen wurden die "Verrückten", wie sie sich selbst bezeichnen, von Detlef Kratkai mit einem zum Buggy umgebauten und aufgemotzen Multicar. "Wir sind mit dem Traktor-Team Pirow das zweite Mal hier in Kuhbier dabei", so Kratkai. Die Atmosphäre sei schön, Kuhbier reihe sich gut in die schon etwas länger etablierten Treffen dieser Art in der Region ein, meint der Pirower. "Unser Treffen ist aber genauso schön. Es findet am 8. und 9. September wieder statt", macht Kratkai bereits Werbung für das Pirower Erntefest, das natürlich wieder mit einem Traktoren- und Oldtimertreffen verbunden wird.

Und das Treffen ist auch gewachsen. Mehr als 180 Fahrzeuge nahmen am Samstagvormittag an der Ausfahrt teil. "Die anderen Jahre sind wir nur durchs Dorf gezogen - hin und wieder zurück. Aber das ging bei der Länge jetzt natürlich nicht mehr", sagt Axel Gruschka. So fuhr man fuhr dieses Mal in einer Runde über Groß Langerwisch.

Auf dem Festplatz gab es den ganzen Tag lang jede Menge zum Anschauen und Fachsimpeln, drumherum ein Unterhaltungsprogramm für die ganze Familie. "Eintritt nehmen wir nicht", verdeutlicht Gruschka und spricht damit auch stellvertretend für die beiden anderen Macher, Reinhard Geißler und Dirk Zellmer. "Wir sind kein Verein oder so etwas. Und wir möchten das Treffen auch nicht kommerzialisieren", so Gruschka. Letztendlich geht es einzig und allein um den Spaß. Den hatten mit Sicherheit nicht nur die Organisatoren, sondern auch die wieder einmal zahlreichen Besucher und natürlich alle Aussteller, die das Treffen mit ihren herausgeputzen technischen Raritäten bereicherten.

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