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Sängertreffen musste umziehen : Tolle Akustik statt Frischluft

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Aus der Redaktion des Prignitzers

Nachgeholtes 23. Prignitzer Sängertreffen hatte erneut Probleme mit zu viel Wasser: Dieses Mal kam es von oben

Im Juni vergangenen Jahres verhinderte zu viel Wasser von unten – die Elbeflut – die 23. Auflage des Prignitzer Sängertreffens. Genau ein Jahr später sorgte nun zu viel Wasser von oben dafür, dass das nachgeholte 23. Treffen nicht, wie gewohnt, open air stattfinden konnte. Nicht nur die Sänger, die stets zahlreich aus der Region und dem Umland in die Kurstadt kommen, lieben das besondere Flair des Goethe-Parks mit seinem uralten Baumbestand und der schönen Veranstaltungsfläche. Auch die Besucher mögen diese besondere Freiluft-Atmosphäre.

Daraus wurde am vergangenen Sonnabend allerdings leider nichts. Denn von oben kam es im Ganzen. Der Ummarsch durch die Stadt musste aufgrund des heftigen Niederschlags bereits abgekürzt werden. Kurz vor 13.30 Uhr wurde dann entschieden: Umzug unter das schützende Dach der Wunderblutkirche. Das kam in der Geschichte dieser Veranstaltung erst einmal – vor zehn Jahren – vor.

Der frisch gewählte Bad Wilsnacker Bürgermeister Dieter Spielmann begrüßte Gäste und Sänger also im Gotteshaus und verwies sogleich auf einen riesigen Vorteil, den die ganze Sache hatte: die tolle Akustik der Wunderblutkirche. Und die konnten die elf Ensembles mit ihrem abwechslungsreichen Konzert dann so richtig auskosten. Rund 200 Sänger waren dieses Mal insgesamt dabei, das erste Mal der Männerchor aus Zechlin, so Wolfgang Weiß, Vorsitzender des gastgebenden Wilsnacker Männergesangsvereins Amicitia 1880 e. V. Der zählt momentan 34 aktive Sänger im Alter von 40 bis über 80 Jahren. Neue Mitglieder seien jederzeit gern gesehen, wirbt Wolfgang Weiß. „Unsere Proben finden immer dienstags um 19.30 Uhr im Café Quitzow, unserem Vereinslokal, statt.“ Interessierte könnten sich dort gern einfinden.

Entstanden ist das Prignitzer Sängertreffen übrigens aus dem Kreissängertreffen, das zu DDR-Zeiten auch des öfteren in Bad Wilsnack stattfand. Nach der Wende wollte man den Chören auch weiterhin eine gemeinsame, regelmäßige Plattform geben und hob das Treffen 1990 in der Kurstadt aus der Taufe, so Wolfgang Weiß.

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erstellt am 17.Jun.2014 | 12:00 Uhr

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