Hinzdorfer Fall kommt vor den Bundesgerichtshof : Todesschütze legt Revision ein

Im Prozess um das Familiendrama bei einer Jugendweihefeier in Hinzdorf hat der Anwalt des Angeklagten Revision eingelegt.

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22. Dezember 2010, 07:13 Uhr

Hinzdorf | Im Prozess um das Familiendrama bei einer Jugendweihefeier in Hinzdorf hat der Anwalt des Angeklagten Revision gegen das Urteil des Landgerichts Neuruppin eingelegt. Als nächste Instanz ist der Bundesgerichtshof für den Fall zuständig, sagte eine Gerichtssprecherin. Die schriftliche Urteilsbegründung müsse bis Anfang Februar erfolgen. Ab dann habe der Anwalt vier Wochen Zeit, die Revision zu begründen.

Der 57-jähriger Angeklagte war am 14. Dezember zu lebenslanger Haft wegen versuchten Mordes, fahrlässiger Tötung, gefährliche Körperverletzung, unerlaubten Führens einer Waffe und Geiselnahme verurteilt worden. Auf der Feier hatte er auf seinen Bruder geschossen und versehentlich eine Frau tödlich getroffen.

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