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Stadtarchiv Wittenberge : Tiefer in Familienhistorie tauchen

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

Archiv bedankt sich bei Gewinnern des Wissenstests mit speziellen Anerkennungen

von
erstellt am 28.Apr.2016 | 05:00 Uhr

Der Hammelwerder wurde 1820 durchstochen. Bis 1898 fuhren kettenbetriebene Dampfer auf der Elbe. 1847 begann der Bau der Eisenbahnbrücke über die Elbe. Geplant hatte die Querung Anton Ferdinand Benda. Der Nedwighafen entstand 1905 durch Ausbaggern: Horst Wulff, Burglinde Rathke und Martina Neumann haben mit diesen richtigen Antworten bei einem Wissenstest rund um die Elbe zum Tag der Archive im hiesigen Rathaus gepunktet. Sie erhielten gestern vom Archivmitarbeiterin Susanne Flügge als Erstplatzierte bei der Auslosung Anerkennungen, die sich aufs Archiv beziehen. Für Horst Wulff ist der Gewinn einer Beratungs- und Recherchestunde zur Familiengeschichte ein super Treffer. Der Wittenberger erzählt von seiner Frau Brigitte, „die sich schon seit langem zur Geschichte ihrer Familie forscht“. „Nun kann sie die Zeit im Stadtarchiv nutzen, eventuell noch mehr herauszufinden.“

„Bürgerlisten, diverse Adressbücher, aber auch Todesanzeigen in Zeitungen können dabei weiterhelfen. Es gibt die verschiedensten Recherchequellen und -wege“, erklärt Susanne Flügge. Und das beschränke sich nicht nur auf gebürtige Wittenberger. „Wir beraten gern, wo man welche Auskünfte einholen kann, zeigen Rechercheweg“, sagt die Verwaltungsmitarbeiterin.“ Die Dienstleistung des Stadtarchivs ist gebührenpflichtig.

Horst Wulff selbst interessiert sich, wie auch Burglinde Rathke und Martina Neumann, für Wittenberger Geschichte. Deshalb hat Wulff sich auch, wie er sagt, die Bildbände von Horst Podiebrad über die Stadt gekauft. „Die sind einfach gut mit ihren vielen historischen Aufnahmen. Man stößt auf vieles, was mit Erinnerungen verbunden ist.“

Burglinde Rathke hatte am Tag des Archivs sowohl das Interesse an der Einrichtung wie auch das spezielle Thema, nämlich die Elbe mit ihrer Schifffahrt und dem Hafenbau, in den Rathauskeller geführt, wo das Gedächtnis der Stadt verwahrt und verwaltet wird. Aus der Hüfte ließen sich die Fragen aus dem Wissenstest nicht beantworten, sagt sie. Sie und die beiden anderen Gewinner haben sich dazu in die Texte der Sonderausstellung zum Thema vertieft. Die Ausstellung kann übrigens auch jetzt noch besichtigt werden. Erst jetzt nutzten Mädchen und Jungen aus der Jahnschule diese Möglichkeit. Zurück zu Burglinde Rathke. Sie kann sich eine historische Zeitung nach Wunschdatum – wenn vorhanden – ausdrucken lassen. Martina Neumann kann sich historische Fotos abziehen lassen. Und sie weiß auch schon welche: „Ich nehme Bilder von der Feier 80 Jahre Rathaus. Da habe ich hier schon gearbeitet“, sagt die Verwaltungsmitarbeiterin.

 

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