Signalschau : Tempo runter auf der alten B189

Gut ausgebaut mit Radweg und freier Sicht: Trotzdem gilt auf der L  83 von Alt-Fresenburg nach Schlamersdorf Tempo 80.
Gut ausgebaut mit Radweg und freier Sicht: Trotzdem gilt auf der L 83 von Alt-Fresenburg nach Schlamersdorf Tempo 80.

Signalschau bringt einige Veränderungen hinsichtlich Geschwindigkeiten und Parken

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06. November 2014, 22:00 Uhr

Alle zwei Jahre findet die Signalschau statt, jetzt war es wieder so weit: Untere Verkehrsbehörde des Landkreises, Polizei und Ordnungsamt der Stadt nahmen die Beschilderung unter die Lupe. Das Ziel: Den Schilderwald zu lichten, die Verkehrsführung einfacher zu gestalten. Das Ergebnis: Unter dem Strich müssen 43 Zeichen ausgewechselt werden. Zum einen sind sie verblasst, zum anderen hat sich die Verkehrsführung geändert. Weitere zehn Verkehrsschilder wird es demnächst weniger an den Straßen geben.

Die wichtigsten Neuerungen: Zum Schutz der Radfahrer wird die Geschwindigkeit auf der B 189 alt vom Eichhölzer Weg bis nach Weisen und umgekehrt von jetzt 100 auf 80 km/h herab gestuft.

Auf der Kommunalstraße nach Groß Linde/Abzweig Lübzow werde darauf hingewiesen, dass die Brücke in Lübzow nur für eine Tonnage von 24 Tonnen zugelassen ist. „Wir hoffen, dass der Lkw-Verkehr dann nicht mehr über diese durch den Ort rollt“, begründet Robert Kazmierczak, bei der Stadt zuständig für Straßenverkehr, die Entscheidung.

Eine weitere Maßnahme: Die Geschwindigkeitsbegrenzung auf der Groß Buchholzer Chaussee von Perleberg bis zum Dorf ’ran von 70 km/h wird aufgehoben. Es können dann 80 km/h gefahren werden, da es sich hier nicht, wie angenommen, um eine geschlossene Allee handele, die Straße damit nicht unter den sogenannten Alleenerlass falle.

Angeregt hatte die Stadt, das Radfahrersymbol in die Ampel August-Bebel-Straße mit aufzunehmen, damit die Radler aus Richtung Tankstelle kommend nicht absteigen müssen. Das wurde abgelehnt, da es hier einen grünen Abbiegepfeil gebe. Das heißt: Die Radler müssen weiter ihr Gefährt über die Kreuzung schieben.

Aufgehoben wird die Geschwindigkeitsbegrenzung nach des Ortsausgangsschildes in der Matthias-Hasse-Straße hoch zur Kreuzung Pritzwalker Straße. Dann sind 70 erlaubt. Die Leichtflüssigkeit des Verkehrs sei hier ausschlaggebend, so Kazmierczak. Neu gemacht werde 2015 die Markierung Hopfenstraße/Hamburger Straße.

In der Reetzer Straße in Richtung Kreisverkehr wird künftig das Parken auf dem Gehweg nicht mehr gestattet, nur auf der Straße. Das sei für die Fußgänger übersichtlicher und für den ruhenden Verkehr klar geregelt. Oft gab es hier Knöllchen, da auf Gehwegflächen geparkt wurde, die nicht dafür ausgewiesen waren.

Der Gehweg mit dem Hinweis frei für Radfahrer in der Quitzower Straße wird jetzt bis zum Edeka geführt. Das bedeutet, Radfahrer können ihn nutzen, müssen es aber nicht.

Gehäuft gab es Beschwerden von Kleingärtnern aus dem Lübzower Weg, dass hier gerast werde. Sie forderten eine Geschwindigkeitsbegrenzung für den unbefestigten Weg. Die wurde abgelehnt. Die Stadt möchte aber mit einem nichtamtlichen Schild auf die Kleingartenanlage hinweisen.

In der Pferdeschwemme werde man die Praxis legalisieren, sprich einen Parkplatzbereich nur für Bewohner ausweisen. In der Schuhstraße werden die Parkplätze von der Anzahl her beibehalten, aber weiter nach unten verlegt. Der Grund: Die Durchfahrtsbreite reiche sonst nicht für die Kehrmaschine und auch Fahrzeuge haben Probleme beim Ein- und Ausfahren in die Petersiliengasse.

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