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Angeklagter räumt Taten ein : Teilgeständnis im Rocker-Prozess

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In einem zweiten Rocker-Prozess hat der Angeklagte gestern ein Teilgeständnis abgelegt. Der 40-Jährige ließ über seinen Anwalt eine umfangreiche Erklärung verlesen, in der er einige der ihm vorgeworfenen Taten einräumt.

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erstellt am 27.Jan.2012 | 09:26 Uhr

Frankfurt | In einem zweiten Rocker-Prozess vor dem Landgericht Frankfurt (Oder) hat der Angeklagte gestern ein Teilgeständnis abgelegt. Der 40-Jährige ließ über seinen Anwalt eine umfangreiche Erklärung verlesen, in der er einige der ihm vorgeworfenen Taten einräumt. So gestand er, den Betreiber einer Diskothek in Eisenhüttenstadt zusammengeschlagen und ihn zur Einstellung bestimmter Türsteher gezwungen zu haben. "Ich habe Rot gesehen", hieß es in der Einlassung. Auch andere Fälle von Gewalt und Erpressung im Jahr 2009 gab der Familienvater zu, der eigenen Angaben nach mehrere Jahre Mitglied des Rockerclubs MC Gremium war. Wohl deshalb fand der Gerichtsprozess unter strengen Sicherheitsvorkehrungen statt. Dem Angeklagten werden insgesamt elf Taten zur Last gelegt. Im Falle eines Geständnisses war ihm eine Haftstrafe zwischen vier und höchstens sechs Jahren in Aussicht gestellt worden. Der 40-Jährige hatte bereits in den 1990er-Jahren mehrere Jahre im Gefängnis gesessen. Danach war der gelernte Schlosser immer wieder arbeitslos, zwischenzeitlich betätigte er sich als Kurierfahrer. Seine Ehefrau hatte er während seiner Haft geheiratet..

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