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Prignitzer Köche auf der Grünen Woche : Taverna Obscura kredenzt Bratwurst mit Ananas verfeinert und Knieper

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

Plattenburger Gastronom kombibniert Herzhaftes und Exotisches

svz.de von
erstellt am 17.Jan.2014 | 08:00 Uhr

Auch in diesem Jahr präsentiert sich die Prignitz auf der internationalen Grünen Woche – der weltgrößten Messe für Ernährung, Landwirtschaft und Gartenbau in Berlin. Zehn Köche sind der Einladung des Tourismusverbandes gefolgt, um mit ihren kulinarischen Ideen für den Landkreis als Genuss- und Tourismusregion zu werben. Der „Prignitzer“ stellt die Kochprofis und ihre Kreationen vor. Morgen kocht René Günther von der Taverna Obscura, Plattenburg.

Bei René Günther auf der Plattenburg ist alles für die Grüne Woche in Berlin vorbereitet. Wie im Vorjahr wird er den Gästen in der Brandenburghalle eine Heidelbeerbratwurst präsentieren. „Außerdem bieten wir auch eine Knieperbratwurst an, allerdings im Vergleich zum Vorjahr etwas verfeinert“, erklärt Günther. Denn zum Knieper in der Bratwurst gesellt sich ein wenig Ananas, um das Ganze etwas süßer und fruchtiger zu gestalten. Hergestellt werden die Wurstspezialitäten wie im Vorjahr in Zusammenarbeit mit der Fleischerei Hildebrandt in Kletzke. Neben den Wurstspezialitäten wird es aber auch echten Knieperkohl geben. Den hat Rüdiger Wettstädt aus Pritzwalk zubereitet und wird ihn dem Publikum zum Probieren anbieten. Und wer möchte, kann sich seine Kniepermahlzeit auch gleich mitnehmen. „Wenn wir den Leuten den rohen Knieperkohl verkauft haben, wissen sie immer noch nicht, wie man den zubereitet. Denn neben dem Rohstoff Knieper ist die Zubereitung das zweite, ganz wichtige Kriterium, um eine schmackhafte Mahlzeit zu erhalten“, so Günther. Deshalb ist der Knieperkohl fertig zubereitet und in Folie eingeschweißt, dazu zwei Kohlwürste aus der Prignitz. Nur noch ein paar Kartoffeln selbst kochen und fertig ist die Kniepermahlzeit.

Allerdings ist der Burgbetreiber im Moment dabei, einen neuen kulinarischen Höhepunkt vorzubereiten. Im Moment entsteht hier eine kleine Burgbrauerei.


Eigenes Bier aus der Burgbrauerei


„Der Burgkeller, den wir hier als Restaurant betreiben, war ja früher Küche und Brauhaus für die Burg. Diese Tradition werden wir wieder aufleben lassen. Allerdings mit moderner Technik“, sagt Günther. In einem Brauvorgang können in der Anlage etwa 300 Liter Bier gebraut werden. Nach vier bis fünf Wochen Lagerung wird es dann in der Burg ausgeschenkt. „Wir werden unser Bier ausschließlich hier in der Plattenburg ausschenken und in Geschenkflaschen abfüllen, an eine Vermarktung außerhalb der Burgmauern ist nicht gedacht“, so Günther. Zunächst sollen ab Ende Januar ein Pils und ein Schwarzbier gebraut werden. Weitere Spezialitäten wie Bockbier und Honigbier sollen später folgen. Noch ist die Brauanlage aber nicht fertig gestellt.

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