5. Hochzeitsmesse auf der Ölmühle : Tattoo aus Spitze und Plastron

Ein Traum aus Spitze und Seide. …
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Ein Traum aus Spitze und Seide. …

5. Hochzeitsmesse auf der Ölmühle in Wittenberge stellt neue Trends in Mode, Make-up und mehr rund ums Heiraten vor

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11. Januar 2016, 12:00 Uhr

Die Braut darf alles, wenn sie sich denn traut. So in etwa könnte man die allgemeine Meinung auf der 5. Hochzeitsmesse auf der Alten Ölmühle in Wittenberge am Sonntag zusammenfassen. Modeboutiquen, Schmuckgeschäfte, Konditoreien und Fotografen stellten die neuesten Trends für den schönsten Tag im Leben vor. Und der wird modemäßig ein Traum aus Spitze, Tüll und Seide. Raffiniert gerafft mit Glitzer und Glamour, mit Spitzentattoo, ein wenig wie Prinzessin, dann wieder in schlichter Eleganz, so kommt die Braut daher.

An ihrer Seite der Herr, der jetzt weitaus auch mehr Farbe trägt. Ob dezentes Blau oder Bordeaux – der Anzug wird mehr und mehr zum Hingucker. Schick ist angesagt und den bekommt man im Baukastenprinzip, sprich die Hose gibts, wenn nötig, auch eine Nummer größer als das Sakko, wie Moderator Florian Piehl sagt. Glanz und feingewirkte Muster durchziehen Anzug oder West und finden sich in Plastron oder Fliege wieder. Gerade letztgenannte erlebt eine Renaissance. Und hochzeitsgesellschaftsfein auch die zum übrigen Festoutfit passenden Hosenträger. Ob Brille, Binder oder Schmuck – zum schönsten Tag im Leben von Kopf bis Fuß die passenden Accessoires. Hut, weniger Schleier, dafür ins Haare geflochtene Bänder, Schleifen abgestimmt mit dem Brautstrauß – so gestylt die Braut. Und damit die Freudentränen bzw. die Aufregung des Tages das Make-up nicht blättern lassen, wird dieses per Airbrush aufgetragen. Wie das funktioniert, zeigt Andry Schneider vom gleichnamigen Institut in Heiligengrabe. Trauringe, Hochzeitstorten und -fotos – alles rund ums Heiraten, konnte man in Augenschein nehmen. Selbst das Standesamt war vertreten.

Auf der Suche nach der besonderen Location waren Christian Lemm und Katharina Stöhr eigens von Berlin zur Messe nach Wittenberge gekommen. „Wir wollen 2017 heiraten und die Ölmühle ist schon außergewöhnlich.“

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