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Kino in Wittenberge : Tänzer Billy Elliot wird zum Movie Star

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

Musical auf großer Leinwand: Wie das Kino mit neuer Technik und Musikproduktionen Zuschauer anlockt.

von
erstellt am 24.Sep.2014 | 12:00 Uhr

Die Fantastischen Vier, das Phantom der Oper und jetzt Billy Elliot – Das Wittenberger Moviestar-Kino verwandelt sich am Samstag einmal mehr in einen Konzertsaal. Als eins von 80 Kinos in ganz Deutschland zeigt es am Sonntag um 14.45 Uhr die Live-Übertragung des Musicals Billy Eliott aus dem Victoria Palace Theatre in London.

Vor dem Hintergrund des Bergarbeiterstreiks in England 1984/85 erzählt das Musical die Geschichte des jungen Billy, der gegen alle Widerstände seinen großen Traum wahr werden lässt. Vom Boxring führt ihn der Zufall zum Ballettunterricht, wo er seine Leidenschaft für das Tanzen entdeckt. Durch Begeisterung und Hingabe gewinnt Billy nicht nur die Unterstützung seiner Familie und seiner Gemeinde, sondern krempelt sein eigenes Leben unwiderruflich um.

„Das ist eine tolle Geschichte, die auch als Musical super ins Kino passt“, sagt Sylvio Verfürth, Geschäftsführer des Movie Star Kinos, und rechnet mit einem gut gefüllten Saal, da der Film und das Buch bekannt seien und viele Fans hätten. „Billy Eliott ist die dritte Liveübertragung, die wir in Wittenberge machen, und ich sehe das noch immer als Testphase, um auszuloten, wie es beim Publikum ankommt.“ Eigens für derartige Events habe das Movie Star vor ein paar Jahren in eine spezielle Übertragungstechnik investiert. „Das ist eine Satellitenschüssel mit zweieinhalb Metern Durchmesser auf dem Dach, über die wir das Programm empfangen, und zwar nicht nur Musicals, sondern mittlerweile auch Filme.“

Diese Investition sei eine logische Fortsetzung der Aufrüstung aller Säle auf digitale 3D-Technik gewesen, die das Movie Star in den vergangenen Jahren auf den aktuellen Stand der Technik gebracht hätten. Und es scheint sich gelohnt zu haben. „Gerade 3D-Filme ziehen die Leute ins Kino, weil die Fernsehgeräte das einfach nicht so rüberbringen“, sagt Verfürth. „Da haben wir einen echten Vorteil.“ Außerdem könne kein Heimkinosystem die Atmosphäre ersetzen. „Mit 130 Leuten gemeinsam lachen, das ist schon was anderes.“

In den nächsten Monaten hat das Movie Star laut Verfürth noch einige Blockbuster zu bieten. „Der Dritte Teil von ,Die Tribute von Panem‘ und dem Hobbit und die Komödie Männerhort werden sicher für gut gefüllte Säle sorgen.“


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