Sükow beeindruckt mit Feiermarathon zum 700.

Nur glückliche Gesichter.  Fotos: Georg-Stefan Russew (4)
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Nur glückliche Gesichter. Fotos: Georg-Stefan Russew (4)

Knapp 900 Menschen drängen sich beim Festumzug am Straßenrand /Noch einmal so viele feiern am Samstagabend im Festzelt mit

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25. Juni 2017, 12:33 Uhr

Die 700-jährige Dorfgeschichte von Sükow ist um eine eine Erfolgsstory reicher. Am Wochenende bewegten die Einheimischen „Himmel und Hölle“, um mit einem Festakt so richtig auf die Pauke zu hauen. Zentrales Element hierbei war der Festumzug mit unzähligen Schaubildern.

„Insgesamt 15 große Wagen und zusätzlich noch einmal jede Menge Fußvolk haben wir aufgefahren“, sagte Ortsvorsteher Diethardt Schulz. „Am Straßenrand drängelten sich am Samstag knapp 900 Zuschauer. Was will man mehr?“, freute sich Schulz.

Mit unheimlicher Liebe zum Detail präsentierte Sükow sich und sein vielschichtiges gesellschaftliches Leben. Da waren Landfrauen, mit Wassereimern, historisch gekleidete Nannys und Krankenschwestern, Trabifahrer, Gastbeiträge aus Quitzow und Dergenthin, die Feuerwehr und noch jede Menge mehr.

„Die haben sich wirklich große Mühe gegeben“, lobte auch die Sükowerin Iris Höger, die es sich mit ihrer knapp zweijährigen Enkelin Paulina vor ihrem Wohnhaus in Erwartung des Festumzugs gemütlich gemacht hatte. „Großes, großes Kompliment wie alle im Dorf an einem Strang gezogen haben“, erklärte sie. „Paulina konnte gar nicht genug bekommen“, ergänzte Höger.

„Ich habe eine Woche vor dem Fest nicht mehr geschlafen“, gestand Petra Schulz, Chefin vom Sükower Landleben e.V. „Wir haben vor zwei Jahren mit den Planungen angefangen. Da schwitzt man Blut und Wasser, hofft, dass alles klappt, dass es den Menschen gefällt“, sagte sie.

Dass Petra Schulz und ihr Mann Diethardt den Nerv der Festbesucher getroffen hatten, konnte man auch an dem großen Hallo am Straßenrand beobachten, wie die Menschen mitgingen und ihrer Begeisterung freien Lauf ließen. „Das tollste war, dass ich auf der Parade meinen Bonbon-Vorrat für das kommende Jahr auffüllen konnte“, rieb sich der elfjährige Max die Hände. Denn oben von den Umzugswagen regnete es Kamelle wie in bester rheinischer Karnevalsmanier. „Wir wollten uns nicht lumpen lassen“, begründete Diethardt Schulz das massive Bonbon-Aufkommen.

„Auch im Festzelt ging es am Abend ordentlich zur Sache. Wir schätzen, dass mehr als 1000 Gäste dort mit uns auf die 700 Jahre Sükow angestoßen haben“, freute sich der Ortsvorsteher. „Das Fest war eine runde Kiste.“ Super sei auch die Nachbereitung am Sonntagnachmittag gewesen. Im Handumdrehen war aufgeräumt.

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