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Der Prignitzer

20. November 2017 | 16:41 Uhr

Unwetter : Sturm hält Feuerwehren in Atem

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

Umgestürzte Bäume, zahllose Äste auf den Straßen und reichlich Niederschlag brachte der Sturm gestern Nachmittag

von
erstellt am 09.Jan.2015 | 18:37 Uhr

Das Sturmtief, dass gestern über Deutschland hinweg zog, hinterließ am frühen Nachmittag auch in der Prignitz seine Spuren.

Mit Windgeschwindigkeiten der Stärke 7, in Böen sogar bis Stärke 10, fegte der Sturm über Perleberg. Zeitweise kam Starkregen dazu, war vom Prignitzer Hobbymeteorologen Günter Redlin zu erfahren. Bereits in der Nacht zu Freitag fielen im Bereich der Rolandstadt nach seinen Messungen 14 Liter Niederschlag pro Quadratmeter, zwischen acht und 15 Uhr waren es nochmals 17 Liter.

Feuerwehreinsätze, um mögliche Überschwemmungen zu beseitigen, waren aber nicht nötig. Dafür wurden die Kameraden der Perleberger Wehren mehrfach gerufen, um umgestürzte Bäume von Straßen zu räumen oder Äste, die herabzustürzen drohten, zu entfernen, so am frühen Morgen in der Sophienstraße, später auf der B  5 Höhe der Abfahrt Richtung Schönfeld, in Lübzow Richtung Spiegelhagen und in Kletzke Richtung Viesecke.

Auch außerhalb der Kreisstadt hatten die Einsatzkräfte gut zu tun. Kameraden aus Wittenberge mussten in die Wahrenberger Straße ausrücken. Von der Kaufland-Werbetafel in 15 Meter Höhe drohte ein vom Wind gelöstes Metallstück abzustürzen. Den Kameraden gelang es trotz Windböen und flutartigem Regen, das Teil wieder zu befestigen.

In der Gemeinde Karstädt waren ebenfalls mehrere umgestürzte Bäume zu beseitigen, so in Blüthen, Dallmin, Groß Warnow und zwischen Nebelin und Stavenow. Im Hauptort Karstädt blieb zumindest bis zum frühen Abend alles ruhig. „Noch mussten wir nicht raus, aber wir sind vorbereitet, am Wochenende soll der Sturm ja noch anhalten“, so Karstädts Ortswehrführer Hartmut Gerloff.

Allein bei der Polizeidirektion Nord gingen zwischen 12.24 und 14 Uhr 17 Meldungen über Gefährdungen im Zusammenhang mit der Witterung ein. „Die erste Meldung kam von der A  19 nahe Wittstock, wo der Wind Warnbaken der Baustelle durch die Gegend schleuderte“, sagte Polizeisprecher Toralf Reinhardt. Der Großteil der Notrufe betraf umgestürzte Bäume. „Verkehrsunfälle oder oder gar Verletzte hatten wir infolge des Sturms keine.“

 
 

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