Wittenberge : Stolperstrecke am Horning

Hier fällt das Gehen schwer.
Hier fällt das Gehen schwer.

Seniorenbeirat weist auf Gefahr hin / Stadt denkt über Rückbau nach

von
14. Februar 2019, 11:04 Uhr

Hochgedrückte Platten, fehlende Pflastersteine, andere Unebenheiten: Der Gehweg im elbestädtischen Horning auf der Seite zu den Neubauten ist auf einem Teil der Strecke nur noch bedingt benutzbar.

Die Kommune Wittenberge steht damit vor der Frage: Reparieren oder Rückbau? Ein Entscheidungsprozess, der noch nicht abgeschlossen ist, sich aber deutlich in Richtung Aufgeben neigt. Es geht um den Abschnitt ab der Straßeneinmündung beim Horning 60 Richtung Weisener Straße.

Das Bauamt der Stadt hat prüfen lassen, wie teuer eine Sanierung des Weges wird. Unter dem Strich stehen geschätzte 50 000 Euro. Auch ein Rückbau ist nicht umsonst zu haben, aber deutlich preiswerter. Geschätzter Finanzaufwand laut Bauamt: Rund 15 000 Euro.

Ausschlaggebend ist bei der Entscheidung aber letztlich, „ob der Bürgersteig überhaupt noch benutzt wird“, so das Bauamt. Das darf angezweifelt werden, denn nur die Grünfläche des Allende-Viertels grenzt nach Abriss von Häusern noch an den Teil des Fußweges, der möglicherweise weg soll.

Bedeutsam ist, dass trotz Rückbau die dortige Bushaltestelle unfallfrei erreichbar bleibt. „Das wird gewährleistet“, sagt Steffi Gottwald aus der Tiefbauabteilung. Die unkomplizierte Erreichbarkeit der Haltestelle war eine sehr dringende Bitte des Wittenberger Seniorenbeirats. Vom Beirat war einer der Hinweise auf den Gehweg als Gefahrenquelle gekommen.

Wird der Bürgersteig entlang der Grünfläche zurückgebaut, dann muss das mit einem ordentlichen Verwaltungsakt verbunden werden. Steffi Gottwald erklärt: „Es handelt sich um eine Teileinziehung. Eine solche Absicht muss drei Monat zuvor veröffentlicht werden.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen