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Der Prignitzer

18. November 2017 | 02:13 Uhr

Stolperfallen vor dem Pflegezentrum

vom

svz.de von
erstellt am 04.Apr.2013 | 09:48 Uhr

Wittenberge | Als Osterspaziergang mit Stolpersteinen erlebte der heute in Bremen lebende Daniel Kopp den kleinen Ausflug, den er mit seinem Großvater bei einem Besuch im Seniorenpflegezentrum Krausestraße unternehmen wollte. "Zwischen der Haupteinfahrt und dem Haus Nummer 34 ist der Bürgersteig eine Zumutung", meldet sich der junge Mann beim "Prignitzer" und hofft, über die Zeitung die zuständigen Stellen auf diese Stolperfallen aufmerksam zu machen. "Es muss dringend Abhilfe geschaffen werden", sagt Kopp. Denn gerade den älteren Herrschaften, die meist auf den Rollator angewiesen sind, könne man doch keinen Fußweg zumuten, auf dem die Platten gegeneinander verschoben, zerbrochen und teilweise angehoben sind. Die Beschreibung trifft den Kern, stellte der "Prignitzer" fest, als er sich den beschriebenen Abschnitt ansah. Dieser unterscheidet sich übrigens deutlich von dem Bürgersteig zwischen der Ecke Perleberger Straße und der Haupteinfahrt. Dort fällt aufgrund des ebenen Weges das Gehen leichter.

Kritisch sieht auch das städtische Bauamt den besagten Gehwegabschnitt zwischen der Haupteinfahrt und dem folgenden Wohnhaus. Bauamtsleiter Martin Hahn spricht von Problemen in jenem Bereich, "die ohne Zweifel zu lösen sind". "Wir sind am überlegen, wie wir genau damit umgehen", sagt Hahn weiter und verweist im gleichen Atemzug aber auch darauf, "dass es sich nicht um die einzige Schadstelle dieser Art in der Stadt handelt".

Dass die Stadt knapp bei Kasse ist, ist auch kein Geheimnis. Hahn spricht davon, "dass nach unserer Auffassung zunächst mit Reparaturen die Gebrauchsfähigkeit des Gehwegs" auf diesem Abschnitt wieder hergestellt werden sollte. Einen Neubau des Bürgersteigs ohne gleichzeitigen Ausbau der Straße hält die Fachabteilung für "nicht optimal".

Im Gespräch mit dem "Prignitzer" bestätigt der Wittenberger Bauamtschef, was zuvor bereits der technische Leiter der Kreiskrankenhaus gGmbH, Nils Blosat, sagte. Die gGmbH, die Bauherr und Eigentümer des Seniorenpflegezentrums ist, hatte sich verpflichtet, nach Abschluss der Errichtung die in Mitleidenschaft gezogenen Fußwegbereiche wieder in Ordnung zu bringen. "Das ist auch geschehen", sagte Blosat gestern. Gleichzeitig versprach Blosat, "er werde sich kurzfristig den Bereich noch einmal anschauen, "ob in unserer Verantwortung noch etwas zu verbessern ist", und gegebenenfalls handeln.

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