Stellenangebot: 100-prozentiger Einsatz, schlechte Bezahlung

<strong>Sie kommen</strong> immer dann zum Einsatz, wenn andere nicht mehr weiter wissen und es brenzlig wird.
Sie kommen immer dann zum Einsatz, wenn andere nicht mehr weiter wissen und es brenzlig wird.

svz.de von
23. Januar 2013, 07:13 Uhr

Perleberg | Thomas Gäde, Stadtwehrführer, offeriert heute ein Stellenangebot der besonderen Art. Zunächst ein paar Worte zum künftigen Arbeitgeber: Die freiwilligen Feuerwehren stellen ihre Dienste seit über 100 Jahren zur Verfügung, sind also ein Traditionsbetrieb, aber mit guten Zukunftschancen. Sie sind in ihrem Bereich Marktführer, da sie das örtliche Monopol besitzen und sie kommen immer dann zum Einsatz, wenn andere nicht mehr weiter wissen und es brenzlig wird. Sie fordern ihre Mitarbeiter gern zu 100 Prozent und stellen sie zeitweise vor scheinbar unlösbare Aufgaben. Die Bezahlung erfolgt schlecht bis gar nicht.

Stadtwehrführer Thomas Gäde würde sich trotzdem freuen, wenn sich Frauen und Männer, die mindestens 18 Jahre alt sind, finden würden, um in den freiwilligen Feuerwehren mitzuarbeiten.

Voraussetzungen hierfür sind die körperliche und geistige Eignung für den Feuerwehrdienst, Interesse an Feuerwehrausbildung und -technik sowie Teamgeist und Kameradschaft.

Ihre Aufgaben wären: in Not geratenen Menschen zu helfen, Einsatzbereitschaft rund um die Uhr für freiwillig übernommene Pflichten, Teilnahme an Übungen, Einsätzen und gemeinsamen Projekten.

Geboten wird den neuen Feuerwehrkameraden eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung, Kameradschaft und die Herausforderung, 365 Tage im Jahr rund um die Uhr bei jedem Wetter (vor allem schlechten) an ungemütlichen Arbeitsplätzen bei Nässe, Lärm, Kälte, Hitze und Schmutz ihren Dienst zu verrichten.

Es ist eine abwechslungsreiche und interessante Tätigkeit, die mit guten Aufstiegschancen verbunden ist.

Interessenten können sich gern bei ihrer örtlichen freiwilligen Feuerwehr melden.

Einfach einmal am Dienstabend vorbeischauen und sich selbst ein Bild machen.

Aus den verschiedensten Gründen kann nicht jeder am Feuerwehrdienst teilnehmen, aber jeder kann als förderndes Mitglied die Arbeit der Fördervereine unterstützen.

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