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Rudower See : Steganlage am Rudower See nimmt Gestalt an

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

Spezialfirma übernahm die Gründung. Arbeiten sollen bis Monatsende abgeschlossen sein

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erstellt am 02.Mär.2017 | 21:00 Uhr

Die neue und später auch öffentlich zugängliche Steganlage am sogenannten See-Ende des Rudowers Sees nimmt Gestalt an. In den ersten Wochen des Jahres hatte eine darauf spezialisierte Firma aus Sparow (Nossentiner Hütte) das Grundgerüst des fest auf Pfählen gegründeten Stegs direkt neben der Seemündung des Nausdorfer Kanals errichtet.

Später wurde der T-förmige, 15 Meter lange und 2,30 Meter breite Holzsteg, der über eine sechs Meter lange und ebenfalls hölzerne Zuwegung vom Ufer aus zu erreichen ist, beplankt. Jörg Molz vom Lenzener Bauamt ist zuversichtlich, dass die Bauarbeiten wegen der naturschutzrechtlichen Auflagen wie geplant bis Ende März abgeschlossen sein werden. „Die ausführende Firma hat uns versichert, dass der Termin haltbar sei.“

Trotz des zufrierenden Sees Anfang des Jahres hatten die Bauleute den alten, schon zu DDR-Zeiten errichteten und um einige Meter längeren Steg im Auftrag der Stadt Lenzen als Eigentümer abgerissen und auch die Pfähle aus dem Wasser gezogen. Für den Neubau zeichnet sich der Landesanglerverband Brandenburg (LAVB) verantwortlich.

Der hatte Anfang des vergangenen Jahres einen neuen Pachtvertrag mit der Stadt Lenzen für den Rudower See unterzeichnet. Der alte Kontrakt für die Fischereirechte galt formell noch bis 2018. Im Zuge der neuen Nutzungsvereinbarung sollte auch der Steg saniert werden.

Für die Kosten von über 10 000 Euro wollte der Verband als Gegenleistung für die vorzeitige Pachtverlängerung aufkommen. „Eine Sanierung macht aber keinen Sinn. Der alte Steg ist komplett verrottet“, hatte Manfred Ihl vom Kreisanglerverband Perleberg dem „Prignitzer“ schon im vergangenen Jahr erklärt. Deshalb erfolgte nunmehr der Neubau.

Keine Zukunft hatte das kleine Bootshaus am alten Steg, das der Anglerverband jahrelang als Unterstellmöglichkeit für sein Boot nutzte. Andauernden Vandalismus nannten die Angler als einen Grund des Abrisses und Nichtwiederaufbaus.

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