Friedhof Wittenberge : Statt Pfütze wieder ein Becken

Kurt Wolflässt das Wasser in das ausgetauschte Becken sprudeln.  Fotos: Barbara Haak
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Kurt Wolflässt das Wasser in das ausgetauschte Becken sprudeln. Fotos: Barbara Haak

Betriebshof reagiert prompt auf eine Leserbitte und bringt Wasserzapfstelle in Ordnung

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23. Juli 2015, 22:00 Uhr

Mit der Pfütze unter dem Wasserhahn ist Schluss. Der Stadtbetriebshof hat kurzfristig auf die Bitte des „Prignitzer“-Lesers Thomas Becker reagiert und Abhilfe geschaffen. Becker hatte sich an die Redaktion gewandt, es ging ihm um eine Wasserzapfstelle kurz hinter dem Friedhofseingang in der Parkstraße nahe dem Urnenbegräbnisfeld. „Die Wasserentnahme gestaltet sich dort echt sehr schwierig, weil sich nach einigen Entnahmen eine Pfütze bildet, die immer größer wird“, schreibt Becker die Situation. Und er meinte noch, das Problem betreffe ja nicht nur ihn allein.

Der Stadtbetriebshof reagiert prompt. Seit Mitte der Woche steht unter dem Wasserhahn wieder ein Auffangbecken. Betriebshofchef Andreas Grieswald sagt, dass im letzten Winter das Wasserbecken, das dort über Jahre stand, „zu Schaden gekommen ist“. Und zwar so, dass eine Instandsetzung nicht mehr möglich war. „Die Friedhofsverwaltung musste das Becken aus Gründen der Standsicherheit wegnehmen.“ Was tun? Über eine Reserve an Becken verfüge der Betrieb nicht. Die einzig bleibende Möglichkeit: „Wir können innerhalb des Friedhofes ein wenig gebrauchtes Becken umstellen.“ Das zu tun, dazu hat die Bitte des „Prignitzer“-Leser jetzt geführt. Eine Neuanschaffung von Brunnenbecken schließt Grieswald mit Verweis auf die „rückläufigen Entwicklung des Friedhofes“ aus.

Der Friedhof zwischen Parkstraße und Gehrenweg ist über 24 Hektar groß. Auf dem Areal zum Gehrenweg hin befinden sich aber nur noch wenige Grabstätten, die regelmäßig gepflegt werden. Mit dem dramatischen Bevölkerungsschwund in Wittenberge wird auch der Friedhof nicht mehr in seiner ursprünglichen Größe benötigt. Verteilt über das gesamte Gelände befinden sich rund 50 Zapfstellen. Das Wasser dafür fördert der Betriebshof aus zirka 40 Meter Tiefe über vier eigene Brunnen, die sich auf dem Friedhofsgelände befinden, erklärt Mitarbeiter Kurt Wolf. Er macht darauf aufmerksam, dass es sich – wie es auch an jeder Zapfstelle zu lesen steht – nicht um Trinkwasser handelt.  

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