SOS-Kinderdorf Prignitz : Statt in den „Würfel“ zum SOS-Treff

Sven Wendelmuth (l.) und Daniel Krause-Pongratz (r.)besprechen mit den Kindern wie es weiter geht.
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Sven Wendelmuth (l.) und Daniel Krause-Pongratz (r.)besprechen mit den Kindern wie es weiter geht.

Träger bespricht mit jungen Leuten Veränderungen

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28. Dezember 2017, 12:00 Uhr

Mit Beginn des neuen Jahres haben die Stadtverordneten dem SOS-Kinderdorf Prignitz den „Würfel“ in der Bad Wilsnacker Straße in freie Trägerschaft übergeben. SOS war der einzige Bewerber, als die Stadt nach einem neuen Träger suchte und tat an mit dem Konzept, aus der Einrichtung ein Jugend-Kultur-Zentrum zu entwickeln. Nicht vorhersehbar war, dass in dem Gebäude, das übrigens ursprünglich als Kindergarten für das Nähmaschinenwerk konzipiert und errichte wurde, noch eine Kita ihr Domizil finden wird.

Bedingt durch die Schließung der drei Mernitz-Kitas hier in der Stadt errichtet das SOS-Kinderdorf jetzt dort innerhalb kürzester Zeit eine Kita, damit 40 Kinder ab dem 2. Januar nahtlos weiter betreut werden können. Durch den Trägerwechsel und die ursprüngliche Kita-Einrichtung steht nun aber die Frage im Raum: „Wie geht es für die Besucher des ,Würfels’ ab Januar weiter?“ Um Antworten zu geben, hatte Noch-„Würfel“-Mitarbeiter Rayk Schulz einige der Stammbesucher des Jugendzentrums eingeladen. Gesprächspartner waren der Chef des SOS-Kinderdorfes Prignitz, Daniel Krause-Pongratz, und der Sozialpädagoge Sven Wendelmuth vom SOS-Kinder-und Jugendtreff.

Fakt ist, die Eröffnung des ursprünglich geplanten Jugend-Kultur-Zentrums wird sich durch das Herrichten der Kita verzögern. Denn die Kinder werden bis etwa Ende März die Räumlichkeiten nutzen, die später der Jugend gehören.

„Allerdings“, machte SOS-Chef Krause-Pongratz in der Gesprächsrunde deutlich, „verändert sich der ,Würfel’, so wie ihr ihn kennt“. Es gäbe künftig keine regelmäßigen Öffnungszeiten mehr, aber Angebote wie Workshops, Arbeitsgruppen und -gemeinschaften oder thematische Projekte. Auch der beliebte Mädchentag könne demnach weiterhin an einem bestimmten Tag regelmäßig stattfinden.

Für die Zeit, in der der „Würfel“ den Besuchern gar nicht zur Verfügung steht, stellte Sven Wendelmuth die Angebote im SOS-Treff in der Nedwigstraße vor.

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