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Der Prignitzer

19. November 2017 | 09:36 Uhr

Straßenbau : Statt Dellen eine Asphaltdecke

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

In der Packhofstraße wird ab Ende April gebaut. Geld dazu kommt aus Hochwasserhilfsfonds

svz.de von
erstellt am 22.Feb.2017 | 22:00 Uhr

Asphalt statt Kopfsteinpflaster, und damit die Schnellfahrer nicht übermütig werden, künftig eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 50 auf 30 Kilometer pro Stunde. Die Rede ist von der Packhofstraße zwischen Bad Wilsnacker und Rathausstraße oder exakter Friedrichstraße. Ende April soll der Ausbau dieses 385 Meter langen Straßenabschnitts beginnen. Am Dienstagabend informierten die Kommune als Bauherr, die Stadtwerke und das Planungsbüro Anlieger, was auf sie zukommt und besprachen mit ihnen, was bei der Bauphase zu berücksichtigen ist.

Die Erneuerung kostet die Stadt und damit auch die Anlieger kein Geld. Die finanziellen Mittel fließen aus dem Hochwasserhilfsfonds, den der Bund auflegte, damit Schäden aus der Flut von 2013 behoben werden können. Durch die Packhofstraße rollten seinerzeit Schwertransporter mit Sand für die Deichverteidigung. Die Kommune erhielt die Bewilligung, kann den Packhof in dem genannten Bereich erneuern - auch als vorbeugende Maßnahme, wenn wieder Hochwassereinsätze nötig sind.

Die Packhofstraße ist eines von drei Projekten, die hier in der Stadt noch aus dem vom Bund aufgelegten Fonds finanziert werden können. Bei den anderen beiden handelt es sich um einen Teilabschnitt der Wahrenberger Straße bis zur Turmstraße und um die Elbstraße. Beide Vorhaben befinden sich laut Bauamt in der Vorbereitung, werden wegen ihrer Komplexität aber nicht mehr in diesem Jahr verwirklicht.

In Verbindung mit der Wahrenberger Straße soll das Problem der ruinösen ehemaligen chemischen Reinigung gelöst werden. Das Gemäuer befindet sich auf der Ecke von Wahrenberger und Turmstraße.

Der Ausbau der Elbstraße bis zum Hagen ist eng verknüpft mit dem Hochwasserschutz für die Altstadt.

In der Packhofstraße wird in dem genannten Bereich voraussichtlich bis September gebaut, und zwar in zwei Abschnitten, informierte am Dienstagabend Torsten Benecke. Wie der Planer im Ingenieurbüro Rauchenberger sagte, wird die Fahrbahn ihre Breite von 4,75 behalten. Neben der Begrenzung von 30 Kilometer pro Stunden sollen zusätzliche Natursteinaufpflasterungen an den Einmündungen von Berg-und Bäckerstraße geschwindigkeitsdämpfend wirken.

Geplant sind außerdem Pflanzinseln quasi zwischen dem 1,65 Meter breiten Gehweg und der Fahrbahn. Dort wächst dann das neue Packhofgrün in Form von Winterlinden und Berberitzen als Bodendecker.  

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