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Neujahrskonzert : Start ins Jahr mit Operettengala

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

Landespolizeiorchester Brandenburg bot in voll besetztem Kultur- und Festspielhaus Beschwingtes und Amüsantes vor illustrem Publikum

Als rundum gelungen kann man die Operettengala am Samstagnachmittag im Wittenberger Kultur- und Festspielhaus bewerten. Das Publikum zeigte sich begeistert vom beschwingten Programm des beliebten Ensembles, und Orchesterchef Christian Köhler freute sich über den Besucherzuspruch zu seinem ersten Konzerttermin im neuen Jahr: „Das ist ein toller Auftakt, wenn die Bude so voll ist. Nicht, dass wir das von Wittenberge nicht gewohnt seien, aber so etwas freut uns immer wieder.“

Wittenberges Bürgermeister Dr. Oliver Hermann und Peter Schröder, Leiter der Polizeiinspektion Prignitz, übernahmen die Begrüßung der Zuschauer von der Bühne aus höchstpersönlich. Neben zahlreichen Vertretern aus der Kommunalpolitik hatten sich auch Prignitzer Landtags- und Bundestagsabgeordnete eingefunden. Zu den Ehrengästen des Nachmittags zählten überdies unter anderem Landrat Hans Lange, die Bürgermeister der Städte Perleberg, Pritzwalk, Bad Wilsnack und Putlitz sowie der Gemeinde Plattenburg, Mitarbeiter des Prignitzer Notfallseelsorgeteams und der Verkehrswacht sowie nicht zuletzt Vorstandsmitglieder der regionalen Kreditinstitute.

Oliver Hermann freute sich darüber, dass es gelang, das bekannte und gefragte Orchester, das im Jahr mehr als 200 Auftritte absolviert, für diesen Termin im Festspielhaus zu binden. Mit seinen guten Wünschen fürs neue Jahr verband er ein ganz besonderes Anliegen: „Mögen die Elbanrainer 2014 von einem erneuten Jahrhunderthochwasser verschont bleiben.“

Die „Enttäuschung“, die Christian Köhler sodann ankündigte – nämlich, dass im Konzert „nur“ Operettenmelodien, keine Oper und kein Musical erklingen werden – hielt sich in Grenzen und war vor dem fachkundigen Wittenberger Publikum auch eher scherzhaft gemeint. Denn das Orchester bot gemeinsam mit Sänger Reinhard Ginzel ein überaus vielfältiges Programm mit populären Werken von Suppé, Lehár, Strauss, Kálmán, Stolz, Künneke, Dostal und Benatzky. Garniert wurde das Ganze mit kurzen, ebenso aufschlussreichen wie humvorvollen Werkseinführungen von Christian Köhler. So umschrieb er den schwungvollen Auftakt, in dem die Ouvertüre zur Operette „Die schöne Galathée“ von Franz von Suppé erklang: „Im Kern geht es darum, dass eine steinerne Frauenskulptur zum Leben erweckt wird – diese dann aber dem Erwecker so auf die Nerven geht, dass er wünschte, sie wäre wieder aus Stein …“. Ähnlichkeiten zum realen Leben, so Köhler schmunzelnd, wären natürlich rein zufälliger Natur.

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erstellt am 12.Jan.2014 | 18:04 Uhr

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