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Kreatives Wittenberge : Stadtgalerie statt leerer Schaufenster

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Aus der Redaktion des Prignitzers

Interessenring WIR und Marie-Curie-Gymnasium verwirklichen gemeinsames Kunstprojekt

von
erstellt am 25.Feb.2017 | 12:00 Uhr

Wie wär’s statt leerer Schaufenster mit einer kleinen Stadtgalerie in der Bahnstraße? Anke Hahn als Mitarbeiterin beim Interessenring WIR kam diese Idee. Aus dieser wurde bei längerem Nachdenken ein handfester Plan. Der allerdings kann nur gelingen, weil Anke Hahn die richtige Frau für solche Fälle kennt. Die richtige Frau ist Kathrin Lockenvitz. Die Fachlehrerin für Kunsterziehung am Marie-Curie-Gymnasium sprüht vor Tatkraft und Kreativität. Aber sie nicht allein. „Ich habe Schüler, die gern mitziehen, die an solchen Projekten Spaß haben“, sagt Lockenvitz. Mit jungen Leuten aus der Jahrgangsstufe 12 im Grundkurs Kunsterziehung ist sie dabei, der Galerie Gestalt zu geben, und das im wahrsten Sinne des Wortes.

„Menschliche Gestalten, möglichst lebensgroß, sollen die Schaufenster bevölkern“, erklärt Kathrin Lockenvitz. Die Anregung zu dieser Art Kunstgestaltung von und mit Papier kam ihr im vergangenen Jahr bei einer Ausstellung im Stadtmuseum. „Unsere Figurensilhouetten zeigen Menschen beim Tanzen“, erklärt Lockenvitz. Mit geschickt gesetzten Spaltschnitten erhalten die Figuren Kontur. Mit Anke Hahn steht sie bei Marcel. Der junge Mann hat die Silhouette einer Charleston tanzenden Frau auf durchsichtiges Papier gezeichnet. Nun wird sie ausgeschnitten. Doppelt. Bevor das Papier miteinander verklebt wird, werden dünne Drähte eingelegt. „Das gibt den Figuren Halt“, sagt Lasse. Sein Tanzender ist quasi in der Endfertigung, erhält bereits einen farbigen Anstrich. An die 60 Figuren wollen die Gymnasiasten für die Stadtgalerie fertigen. Anke Hahn hat mittlerweile Kontakt zu Geschäftsleuten aufgenommen, ihnen das Angebot einer Stadtgalerie unterbreitet und ist nicht auf taube Ohren gestoßen, wie sie sagt.  

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