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Der Prignitzer

20. November 2017 | 10:51 Uhr

Stadt zeigt ihre wertvollsten Geschenke

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

Städtische Einrichtungen öffnen am 1. April und feiern mit Besuchern 200 Jahre Kreisstadt

svz.de von
erstellt am 20.Mär.2017 | 09:11 Uhr

Am 1. April 1817 wurde administrativ Perleberg die Kreisstadt des neuen Kreises Westprignitz der Provinz Brandenburg. Seither trägt sie diesen Status und damit nunmehr seit 200 Jahren. Grund zum Feiern. „Und das wollen wir mit allen Perlebergern und vielen Gästen“, betont Bürgermeisterin Annett Jura. So werden alle städtischen Kultureinrichtungen am 1. April Tür und Tor öffnen und mit einem besonderen Angebot locken. Im Freizeitzentrum „Effi“ gehört ab 10 Uhr dem „Schwarzen Theater“, inszeniert mit und von der Schule an der Stepenitz, die Bühne. Gespielt wird für den Nachwuchs und dieser wird aktiv einbezogen.

Den ganzen Tag über herrscht Betrieb. Auf der Bastelstraße kann man das Haus in der Wittenberger Straße besichtigen bzw. an einer Führung durch die Räumlichkeiten teilnehmen. Um 15 Uhr wird der Singekreis „Kurt Rabbach“ dem Frühling seine Aufwartung machen. Und für den kleinen Hunger werden die Kitas fleißig backen.

In der Lehmann-Akademie bzw. der Stadtinformation werden um 11 und um 16 Uhr offene Stadtführungen angeboten. Treffpunkt ist am Gänsebrunnen. Zudem können sich Interessenten das Atrium und den Veranstaltungsraum mit dem Originalflügel von Lotte Lehmann in der Akademie ansehen.

Im Rathaus gibt es eigens für den Nachwuchs um 11.30 Uhr und um 15 Uhr Führungen. Aber auch alle Großen sind eingeladen, hinter die Kulissen der Stadtverwaltung zu schauen und auch ins Büro der Bürgermeisterin. Es wird zudem eine etwas außergewöhnliche Ausstellung zu sehen geben: Gastgeschenke der Partnerstädte, die Perleberg in den Jahren erhalten hat. „Perleberg früher und heute“ ist außerdem eine Bilderausstellung überschrieben.

Die Stadtbibliothek hat um 11 Uhr „Die drei Schmetterlinge“ für die Vier- bis Sechsjährigen in ihr Haus geholt – ein Erzähltheater zum Mitmachen. Um 14 Uhr sind dann die Sieben- bis Zehnjährigen hier das Mitmach-Publikum. Den ganzen Tag über gibt es zudem Führungen für Kinder und Erwachsene durch das Haus.

Das Stadt- und Regionalmuseum bietet etwas Außergewöhnliches. Vor 200 Jahren wurde kurrent geschrieben, das war die übliche Amts- und Verkehrsschrift, erklärt Museumsleiter Frank Riedel. In dieser kann sich jeder von 10 bis 13 Uhr versuchen, mit Tinte und Feder seine Wünsche für die kommenden 200 Jahre Kreisstadt Perleberg zu Papier bringen.

Um 11 und 14 Uhr geht es um das Königsgrab Seddin und den Geist vom Ruhner Berg. Jürgen Piwowar erzählt Mythen von König Hinz.

 

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