zur Navigation springen

Kneipennacht in Perleberg : Stadt wird wieder zur Rockbühne

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

Vorbereitungen für die Kneipennacht laufen /14 Gaststätten sind dabei, Anfang April beginnt Kartenvorverkauf

svz.de von
erstellt am 05.Feb.2016 | 12:00 Uhr

Am 30. April ab 20 Uhr singt und rockt die Rolandstadt wieder bis in die späte Nacht. Nach dem abrupten Aus nach 13 Jahren „Perleberger Nightpearls“ im vergangenen Jahr nahmen die Gastronomen die Sache kurzfristig selbst in die Hand. Geboren war die Perleberger Kneipennacht 2015. Notgedrungen ein Schnellschuss, aber ein überaus erfolgreicher. Das Publikum, vielfach getrieben von der Neugier, was einen nun erwarte, war begeistert, und die Gastronomen waren zufrieden. Denn unter dem Strich rechnete es sich auch für sie. Ihr einhelliges Resümee: „Wir machen weiter.“

So ist man in den gastronomischen Einrichtungen seit Wochen schon am Organisieren. Schließlich erwartet Perleberg am 30. April wieder Hunderte zu einem nächtlichen musikalischen Bummel durch die Lokalitäten der Stadt. Denn bis um 2 Uhr spielt hier wieder die Musik. Und wie im Vorjahr sorgt jede Gaststätte in Eigenregie für jene, die eben auch zu ihr passt. Entsprechend breit sei die Palette – Schlager, Rock, Pop, eigentlich alles außer Klassik ist im Angebot, wie beim Treffen der Veranstalter am Mittwoch schmunzelnd bemerkt wurde. Ein Großteil der Bands, Gruppen bzw. Songwriter sind bereits gebucht, die restlichen Verträge so gut wie unterschriftsreif. Denn Live-Musik ist angesagt, „auch im Schulzenhof“, versichert Theo Dierks.

Insgesamt 14 gastronomische Einrichtungen sind dabei und damit fast doppelt so viele wie im Vorjahr. Das erste Mal mit von der Partie Luise Krüger mit ihrem Café 2910 sowie Oliver und Nancy Schulz von der Tapas-Bar auf dem Großen Markt. „Bisher habe ich nur als Besucher die Kneipennacht erlebt“, gesteht Oliver Schulz. Nun ist er selbst dabei und „ich freue mich richtig auf den Abend“. Gleiches ist von Luise Krüger, die Ende 2015 das Café übernahm, zu hören. „Eine Kneipennacht lebt davon, dass möglichst alle Kneipen dabei sind. Für mich steht das außer Frage.“

Etwas abseits das „Abseits“ in der Karlstraße. „Bei uns sind immer Veranstaltungen, da können wir auch ruhig mitmachen“, sagt Catharina Bluhm und gibt sich recht optimistisch, dass die Gäste auch zu ihnen den Weg finden.

Nach zwei Jahren Abstinenz ebenfalls wieder am Start ist das „Restaurant statt Café“. „Bei den Nightpearls lief es nicht mehr so, wie wir es uns vorstellten, da haben wir uns dann ausgeklinkt. Als im vergangenen Jahr die Gastronomen das Zepter selbst in die Hand nahmen, war für uns der Zug leider schon abgefahren. Wir hatten eine Familienfeier im Haus. Aber jetzt sind wir wieder dabei“, so Dagmar Harneidt.

Ab Anfang April soll der Kartenvorverkauf (7 Euro und 10 Euro dann an der Abendkasse ) in den teilnehmenden Gaststätten und der Stadt-Info beginnen. Wie die Eintrittskarten, die am Einlass dann gegen das berühmte Bändchen getauscht werden, letztlich aussehen, darüber ist noch nicht das letzte Wort gesprochen. Fest steht aber, man will mit ihnen zugleich Werbung für die eigene Stadt machen, wie Steven Hausmann vom „Deutschen Kaiser“ betont.

Die Stadt ihrerseits sichert Unterstützung zu, wo es möglich ist, so Bürgermeisterin Annett Jura.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen