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Weniger Falschparker in Wittenberge : Stadt verteilte 2016 weniger Knöllchen

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

Insgesamt nahm Wittenberge im vergangenen Jahr rund 57 000 Euro an Verwarngeldern ein.

von
erstellt am 09.Feb.2017 | 11:50 Uhr

Die Mitarbeiter des Ordnungsamtes haben im vergangenen Jahr Strafzettel in der Größenordnung von rund 57 000 Euro verteilt. Im Vorjahr waren es noch 64 000 Euro. Woran liegt dieser deutliche Rückgang? „Hauptsächlich an den vielen Krankheitstagen bei einer Kollegin“, erklärte gestern Ordnungsamtschef Gotthard Poorten auf „Prignitzer“-Anfrage.

Die Höhe der Einnahmen schwankt sehr stark, das belegt ein Blick auf die vergangenen Jahre. Im Jahr 2014 waren es mit 4566 Verfahren und einer Gesamtsumme von rund 57 000 Euro noch deutlich weniger als 2015. Im Jahr 2013 flossen sogar nur zirka 48 500 Euro ins Stadtsäckel, 2012 waren es etwa 48 200 Euro.

Drei Politessen ahnden im Stadtgebiet die Verstöße auf den Kurzzeitparkplätzen, dazu gehört das Parken ohne Parkscheibe bzw. deren Falscheinstellung. Außerdem werden die Behindertenparkplätze und das eingeschränkte Halteverbot kontrolliert. Dabei kostet das Überschreiten der Parkscheibe zehn Euro – das gilt auch, wenn sie vergessen wird. Wer das eingeschränkte Parkverbot, zum Beispiel für die Straßenreinigung, missachtet, zahlt 15 Euro. Deutlich mehr wird fällig, wenn jemand unberechtigt auf einem Behindertenparkplatz steht oder eine Feuerwehrzufahrt versperrt. Das kostet 35 Euro Strafe.

Kontrolliert wird nicht nur in der Innenstadt, sondern auch in den Außenbereichen, wie zum Beispiel an der Schwimmhalle, in Wittenberge Süd oder in der Professor-Hilgenfeldt-Straße. Darüber hinaus werde auf besondere Hinweise von Bürgern reagiert, heißt es aus dem Rathaus. Rückfragen bzw. Diskussionen zum Verwarngeld durch die Kraftfahrer treten durchaus auf. „Die Mitarbeiterinnen des Ordnungsamtes führen an Ort und Stelle ein klärendes Gespräch bzw. verweisen auf den Innendienst oder nutzen die Möglichkeit, eine mündliche Verwarnung auszusprechen“, so Poorten. Es sei nicht das vorrangige Ziel, einen Strafzettel auszustellen. „Die Kolleginnen sind angehalten, den Autofahrer auf seine Verfehlung hinzuweisen und ihn zu bitten, wegzufahren“, erklärte Poorten. Generell sei der Job nicht der angenehmste. „Aber das wissen die Mitarbeiterinnen.“

 
 

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