Sound City 2015 : Stadt punktet als Gastgeber

Die Spielorte für Sound City, die sich wie Perlen entlang der Wasserkante reihen, nahmen die Schulleiter gestern in Augenschein. Bürgermeister Dr. Hermann (r.) führte die Gäste.
Die Spielorte für Sound City, die sich wie Perlen entlang der Wasserkante reihen, nahmen die Schulleiter gestern in Augenschein. Bürgermeister Dr. Hermann (r.) führte die Gäste.

Gestern informierten sich Musik- und Kunstschulen über die Spielorte in Wittenberge und sind angetan.

von
16. November 2014, 10:00 Uhr

Der etwas mühselige Aufstieg über schmalen Treppen im großen Speicher ganz nach oben hat sich auf jeden Fall gelohnt, sagt Thomas Falk. Der Geschäftsführer des Landesverbandes der Musik- und Kunstschulen in Brandenburg ist angetan „von den Möglichkeiten, die sich dort für Sound City 2015 bieten.“ Die Leiter dieser öffentlichen Musik- und Kunstschulen Brandenburgs waren gestern nach Wittenberge gekommen, um hier ihre Mitgliederversammlung abzuhalten. Im Juli kommenden Jahres veranstaltet der Verband sein großes Festival, das alle zwei Jahre ausgerichtet wird, in Wittenberge. Die Elbestadt ist von 17. bis zum 19. Juli Gastgeber. Gestern machten sich die Chefs ein Bild davon, was sie hier erwartet. Und Wittenberge punktet enorm: Mit der Ölmühle, wo eine der beiden Hauptbühnen stehen wird, mit der neuen Promenade am Wasser, den Speichern, dem Nedwighafen und der evangelischen Kirche. Und die Stadt punktet mit ihrem Bürgermeister, der die die Gäste aus ganz Brandenburg an die Orte des Geschehens 2015 führt, Historie geschickt mit Gegenwart und Zukunftsvisionen verknüpft. Er berichtet davon, was sich die Stadt in den letzten Jahren „in den ehemaligen Hinterhof der Stadt investierte, der jetzt zu einer der ersten Adressen in der Stadt wird.“ Geschäftsführer Falk kennt Wittenberge noch von 2008, als die Stadt schon einmal um das Festival beworben hatte. „Ich bin begeistert, wie das hier heute aussieht“, sagt er.

Die Besichtigung der künftigen Spiel- und Repräsentationsorte bleibt nicht ohne Wirkung auf die Planung. Angesichts der „wunderbaren Lage am Wasser“ denken die Potsdamer darüber nach, ob es nicht lohnt, 2015 mit dem Theaterschiff nach Wittenberge zu kommen. Auch in Elbe-Elster liegt so ein Schiff. Vielleicht eine weitere Option? Ingo Wellmann, der Bildhauer leitet die Kunstschule in Falkensee, denkt derweil über die herausragenden Möglichkeiten nach, die sich im Speicher ergeben – trotz der schwierigen Sicherheitsbedingungen in dem Denkmal.

An die 2000 vor allem junge Leute zwischen elf und 21 Jahren werden im Juli nächsten Jahres als Akteure zu Sound City nach Wittenberge reisen. „Wir werden gute Gastgeber sein“, versichert das Stadtoberhaupt.


zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen