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Der Prignitzer

21. November 2017 | 15:11 Uhr

Stadt gewinnt Schnürsenkelwette

vom

svz.de von
erstellt am 14.Mär.2012 | 09:32 Uhr

Auch fünf Jahre nach der ersten BB Radio-Aktion – Sie erinnern sich vielleicht: der Rathaussprung im September 2007 – werden die Mitarbeiter und Moderatoren des Potsdamer Senders in Perleberg mit offenen Armen empfangen. „Für uns ist das hier zum Heimspiel geworden“, sagte gestern Kathleen Herber, PR-Chefin bei BB Radio.

Rolandstädter aller Altersgruppen hatten wieder eine mustergültige Vorstellung abgeliefert. Dieses Mal ging es bei der Stadtwette darum, zehn Kilometer Schnürsenkel aneinander zu knüpfen. Die Senkel auf den Großen Markt zu bekommen, war der einfachere Part der Wette. Sie zu einer mindestens 10 000 Meter langen Leine zu verknoten, dauerte vom frühen Morgen bis zum frühen Nachmittag. Am Ende schafften die Perleberger sogar 11 310 Meter – und sicherten somit ein weiteres Mal 500 Euro für die Jugendfeuerwehr der Stadt und der Ortsteile. „Wir sprechen uns mit den anderen Ortswehren ab. Ich denke, dass wir das Geld in eine Fahrt investieren“, sagte der Perleberger Jugendwart Ralf Meisinger.

Insgesamt kamen auf diese etwas skurrile Art und Weise allein für die jungen Perleberger Blauröcke bei drei gewonnenen Stadtwetten bisher 1500 Euro an Unterstützung zusammen. Im Dezember 2009 spendete BB Radio überdies 1000 Euro an den SSV Einheit Perleberg im Rahmen der Aktion „Kaiser hilft Klubs“. Davon wurden Trainingsanzüge für die Nachwuchsfußballer von Trainer Ulf Liebmann angeschafft. Und : „Asphaltretter“ Jens Herrmann von BB Radio stopfte im März 2009 Löcher in der Matthias-Hasse-Straße.

Auf den Perleberger Weihnachtsmärkten ist der Sender ebenfalls seit Jahren Stammgast. „Wir kommen sicher nächstes Jahr wieder“, versprach Kathleen Herber gestern. Und das bestimmt auch, weil die Perleberger Hortkinder, vor allem die der Kita „Piccolino“, so toll singen und tanzen können: Sie begeisterten gestern jedenfalls Morgenshow-Moderator Marcus Kaiser mit dem aktuellen Ohrwurm des Brasilianers Michel Teló „Ai Se Eu Te Pego“ – und zwar in astreinem Portugiesisch. „So was habe ich noch nicht erlebt“, kommentierte Marcus Kaiser und applaudierte dem Nachwuchs.

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