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Der Prignitzer

22. November 2017 | 19:39 Uhr

Stadt erweitert Industriegebiet Süd

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

Land bewilligt Millionen für diese Infrastrukturmaßnahme / Geld fließt in Straßen- und Gleisbau sowie Geländeauffüllung

svz.de von
erstellt am 05.Aug.2014 | 16:26 Uhr

Die Kommune kann Millionen in die Hand nehmen, um das Industriegebiet Süd zu erweitern. Die Landesinvestitionsbank hat dafür jetzt 3,86 Millionen Euro bewilligt. Das teilt das Potsdamer Infrastrukturministerium mit. Insgesamt beziffert die Stadt die geplante Investitionssumme auf 4,83 Millionen Euro.

Die Fördersumme für Wittenberge gehört zu jenen 17,9 Millionen Euro, die Brandenburgs Förderbank in der vergangenen Woche für insgesamt sechs Infrastrukturvorhaben aus dem Bund-Länderprogramm Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ bewilligt hat.

Das Industriegebiet Süd sei derzeit zu gut 86 Prozent ausgelastet, sagt Bauamtsleiter Martin Hahn. Investoren würden signalisieren, dass sie an einer Ansiedlung am Standort Interesse hätten. „Wir reagieren, um ihnen geeignete größere Ansiedlungsflächen anbieten zu können“, so der Bauamtschef. Das Infrastrukturministerium spricht „von einem zunehmend nachgefragten Logistikstandort“.

Langfristig, so erläutert Hahn, können angrenzend an Süd in drei Bauphasen insgesamt weitere 48 Hektar erschlossen werden. Hahn spricht in diesem Zusammenhang von einer interkommunalen Gewerbegebietserweiterung, denn das Projekt schließt Flächen aus dem Amtsbereich Bad Wilsnack/Weisen ein.

„In der ersten Phase, für die wir den Förderantrag gestellt haben und jetzt auch den Bescheid erwarten, erschließen wir zirka 26 Hektar.“ Es handelt sich um jenen Bereich zwischen Wittenberge und Breese, der bereits einmal für eine Ansiedlung zur Debatte stand. Die Investoren für ein Zellstoffwerk hatten sich in den 90er Jahren für das Gelände interessiert, sich dann aber für einen Standort bei Arneburg entschieden.

Die Kommune plant, mit den in Aussicht gestellten Fördergeldern plus der knappen Million Eigenmittel, ein Teil des Berliner Wegs zu einer ordentlichen Fahrstraße auszubauen. Angelegt wird außerdem neben der Bahnstrecke nach Berlin ein sogenanntes Auszugsgleis, auf dem Ganzzüge abgestellt werden können, damit sie den Verkehr auf den Fahrstrecken im Industriegebiet nicht blockieren. Außerdem wird das Geld eingesetzt, um tief liegendes Gelände mit Boden aufzufüllen.


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